Sergio Perez: «In Spa schlägt das Herz ein bisschen schneller»
Die F1-Rennstrecke in Spa-Francorchamps ist etwas ganz Besonderes! Sergio Perez vom Cadillac-Team erklärt: «Spa ist eine ganz andere Herausforderung als jede andere Rennstrecke im Kalender.»
An diesem Wochenende kehrt die Formel 1 auf eine besondere Rennstrecke zurück: Auf dem Kurs in Spa-Francorchamps wird seit Beginn der WM gefahren (bis 1970 mit anderer Streckenführung über 14 statt 7 Kilometer). Die bergige Rennstrecke durch die Wälder der belgischen Ardennen ist eine ganz besondere!
Spa eine ganz andere Herausforderung!
Cadillac-Pilot Sergio Perez sagt vor dem Belgien-GP: «Spa ist eine ganz andere Herausforderung als jede andere Rennstrecke im Kalender. Es ist nicht nur viel länger. Dort schlägt das Herz auch immer ein bisschen schneller. Es ist eine sehr schnelle Rennstrecke und insofern ungewöhnlich, als es beim Durchfahren der Eau-Rouge-Kurvenfolge zu negativem G kommt.» Die legendäre Kurvenkombi Eau Rouge ist eine Senke. Dann geht's rauf über Raidillon auf die Kemmel-Gerade, wo der Ausgang hinter der Kuppe blind ist. Eine ganz besondere Passage, aber auch berüchtigt-gefährlich.
Der frühere Red Bull Racing-Pilot Perez: «Es wird in Bezug auf Energiemanagement, Fahrverhalten und Reifenmanagement interessant werden, daher werden wir uns am Freitag besonders darauf konzentrieren und gleichzeitig die mitgebrachten Weiterentwicklungen analysieren.» Neue Teile also auch bei Cadillac!
In Spa spielt die Leistung des Motors eine besonders große Rolle. Die Antriebsanheit bezieht Cadillac in diesem Jahr von Ferrari. Das seit Beginn dieser Saison neue Energiemanagement rund um den größeren Elektroanteil der Antriebseinheit dürfte für alle Fahrer eine riesige Herausforderung sein: Der Kurs in Spa ist größtenteils Vollgas, es gibt nur wenige langsame Kurven, in denen gut die Batterien aufgeladen werden können.
Vertrauen ins Auto wichtig
Perez-Kollege Valtteri Bottas sagt vor dem Spa-Rennen: «Wir werden an diesem Wochenende hart arbeiten müssen, um unser Potenzial voll auszuschöpfen. Wir denken bei Spa oft, dass es nur um Geschwindigkeit geht, aber in Wirklichkeit ist die Strecke ausgewogener. Es ist eine Rennstrecke, auf der der Fahrer wirklich Vertrauen in das Auto braucht, um in den schnellsten Kurven voll zu gehen und die Kerbs mit hoher Geschwindigkeit zu nehmen. Wir haben im Werk enorm viel Arbeit investiert, um sicherzustellen, dass wir dieses Wochenende mit einem guten Basis-Setup an den Start gehen, das es uns ermöglicht, das Beste aus dem Training herauszuholen und von dort aus weiterzukommen.» Zuletzt hatte Cadillac extrem mit Verlässlichkeitsproblemen an den Bremsen zu kämpfen. Gut für das US-Team: In Spa ist es auch in diesem Jahr wieder kühler als in den Wochen zuvor, als die F1 teils bei extremer Hitze fuhr.
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