Nach dem Crash von Adam Cianciarulo (Kawasaki) im Finale von Salt Lake City konnten weder Eli Tomac noch Cooper Webb ausweichen. Tomac überrollte die Kawasaki und Webb den am Boden liegenden Fahrer.
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Kawasaki-Werksfahrer Adam Cianciarulo hatte sich beim 8. WM-Lauf in Arlington das Schlüsselbein gebrochen und nutzte die Corona-Pause zum Auskurieren seiner bereits mehrfach verletzten Schulter.
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Im Vorlauf konnte Kawasaki-Werksfahrer Adam Cianciarulo das Tempo seines Freundes und Trainingspartners Ken Roczen (Honda) gut mitgehen. Beide starteten nebeneinander in den Vorlauf. Im Finale erwischte Cianciarulo einen besseren Start und rangierte direkt hinter Blake Baggett (KTM), der den 'holeshot' gezogen hatte, auf Rang 2. Doch bereits in der ersten Rhythmuspassage strauchelte er, konnte aber diese Situation gerade noch beherrschen.
Bereits in der zweiten Runde verlor er dann erneut die Kontrolle, diesmal auf der anderen Seite der Rhythmuspassage. Er krachte in den Gegenhang eines Hügels und weder Eli Tomac noch Cooper Webb konnten ausweichen.
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Tomac touchierte nur die am Boden liegende Kawasaki von Cianciarulo. Webb sprang etwas weiter links in Fahrtrichtung und überrollte den Gestürzten im Nackenbereich. Immerhin konnte Cianciarulo nach dem Crash auf seinen eigenen Beinen stehen, doch er musste untersucht werden.
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Cooper Webb meinte noch auf dem Podium: "Es tut mir Leid, dass ich ihn erwischt habe, aber ich konnte nichts mehr machen. Ich habe ihn erst während des Sprungs am Boden liegen sehen und hatte keine Chance, ihm auszuweichen. Ich hoffe, dass er okay ist."
Zum Glück kam Entwarnung: Cianciarulo meldete sich aus dem Krankenhaus: "Webb hat mich überrollt, aber es war nicht seine Schuld. Nach dem Crash hatte ich starke Schmerzen und sie haben mich durchgecheckt. Es ist nichts gebrochen und ich habe auch keine schweren inneren Verletzungen. Es sind nur schwere Prellungen. Ich bin vielleicht nach der langen Pause etwas übermotiviert zu Werke gegangen."
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