Spaniens Kawasaki-Neuling Jorge Prado konnte bei der US-Supercross-Meisterschaft in San Diego am 18. Januar seine Performance in den Zeittrainings nicht in gute Rennergebnisse ummünzen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Für MXGP-Champion Jorge Prado begann das Supercross-Wochenende von San Diego sehr solide. Im ersten Qualifying ließ sich der 24-jährige Spanier aus dem Kawasaki-Werksteam die sechstbeste Zeit notieren und verlor auf seiner schnellsten Runde nur 0,7 sec auf Bestzeithalter Chase Sexton (Red Bull KTM). Prado war damit auch schneller als sein Teamkollege Jason Anderson (13.).
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Im zweiten Qualifying konnten die Asse deutlich zulegen: Sexton fuhr nochmals um 1,3 sec schneller, Prado feilte aber nur 0,2 sec von seiner Bestzeit herunter. Dies bedeutete schließlich Quali-Rang 13. Im Vorlauf kam der Spanier von Startplatz 7 aus nur auf Position 10 ins Ziel. Beim Versuch, an Privatier Benny Bloss vorbeizugehen, kollidierte Prado innen mit ihm. Immerhin: Prados beste Rundenzeit lag im Bereich von Hunter Lawrence (6.), Justin Cooper (7.) und Joey Savatgy (5.).
Doch das half alles nichts: Als Zehnter musste Prado in den Hoffnungslauf, den er souverän meisterte. Als 19. von 22 Fahrern hatte der Blitzstarter aus Lugo im Main-Event dann jedoch eine Startposition sehr weit außen. Prado kam zwar gut vom Gatter weg, konnte aber nicht nach innen ziehen und wurde im Scheitelpunkt von Kurve 1 weit nach außen gedrängt. Somit kam er nur als 15. aus der ersten Runde zurück. Prado blieb schließlich auf Platz 13 hinter Cooper hängen.
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Trotzdem konnte der Kawasaki-Pilot wieder solide Punkte sammeln – mit dem Wissen, dass vom Speed her mehr möglich wäre. Mit 18 Zählern ist Prado in der Gesamtwertung nach zwei Events auf Rang 12. Das nächste Rennen findet am kommenden Samstag erneut in Anaheim statt, dort gab es vor einer Woche auch den Saisonauftakt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Ergebnisse San Diego:
1. Eli Tomac (USA), Yamaha 2. Jett Lawrence (AUS), Honda 3. Cooper Webb (USA), Yamaha 4. Ken Roczen (D), Suzuki 5. Hunter Lawrence (AUS), Honda 6. Chase Sexton (USA), KTM 7. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna 8. Justin Barcia (USA), GASGAS 9. Dylan Ferrandis (F), Honda 10. Joey Savatgy (USA), Honda 11. Justin Cooper (USA), Yamaha 12. Jorge Prado (E), Kawasaki 13. Jason Anderson (USA), Kawasaki 14. Justin Hill (USA), KTM 15. Vince Friese (USA), Honda ... 22. (DNF) Aaron Plessinger (USA), KTM Meisterschaftsstand nach Event 2 von 17:
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1. Eli Tomac (USA), Yamaha, 42 Punkte 2. Chase Sexton (USA), KTM, 41 (-1) 3. Ken Roczen (D), Suzuki, 40, (-2) 4. Cooper Webb (USA), Yamaha, 38, (-4) 5. Jett Lawrence (AUS), Honda, 32, (-10) 6. Justin Barcia (USA), GASGAS, 30, (-12) 7. Jason Anderson (USA), Kawasaki, 29, (-13) 8. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 28, (-14) 9. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna, 27, (-15) 10. Justin Cooper (USA), Yamaha, 26, (-16) 11. Justin Hill (USA), KTM, 22, (-20) 12. Jorge Prado (E), Kawasaki, 18, (-24) 13. Shane McElrath (USA), Honda, 14, (-28) 14. Vince Friese (USA), Honda, 14, (-28) 15. Aaron Plessinger (USA), KTM, 13, (-29)
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