Ken Roczen: «Die Whoops sind eigentlich meine Stärke»
In Detroit erlebte Ken Roczen (Suzuki) ein schwieriges Wochenende. Die Streckenverhältnisse veränderten sich im Verlaufe des Tages und im Finale haderte der Deutsche mit seinem Start und musste das Feld erneut aufrollen.
"Das war eine schwere Woche", grübelt Ken Roczen nach dem verrückten Wochenende von Detroit, das für den Thüringer gut begann und am Ende mit Platz 6 mit Schadensbegrenzung endete. Bei noch 6 ausstehenden Rennen haben die Akteure der Supercross WM zu Ostern ihr einziges freies Wochenende, bevor die WM in ihr letztes Drittel geht.
Zwar kann im Supercross jederzeit alles passieren, aber wenn KTM-Werksfahrer Ryan Dungey weiterhin so gut und vor allem unverletzt durchkommt, hat er seinen WM-Titel von 2015 erfolgreich verteidigt. Sein Vorsprung auf Ken Roczen beträgt satte 39 Punkte - trotz seiner Strafe von Detroit.
Für Ken Roczen geht es nun darum, den zweiten WM-Rang abzusichern, denn der Sieger von Anaheim und Detroit, Jason Anderson (Husqvarna), lauert mit nur 14 Punkten Rückstand. Auch Eli Tomac (Kawasaki) kann sich mit weiteren 14 Punkten Rückstand auf Anderson berechtigte Hoffnungen auf eine Podiumsplatzierung machen.
"Die Strecke hat sich im Verlaufe des Renntages sehr stark verändert", resümiert Roczen. "Der Kurs ist extrem abgetrocknet und hatte keinen Grip mehr. Eigentlich sind die Whoops eher meine Stärke, aber auf dieser Strecke habe ich mit dem Waschbrett gehadert. Im heat-race ging es noch ganz gut, aber im Finale hatte ich wieder keinen guten Start und danach hing ich hinter Weston Peick fest."
Immerhin konnte der Thüringer im Verlaufe des Rennens noch bis auf Platz 6 nach vorn fahren, nachdem er aus der ersten Runde auf Rang 12 kam. "Wir müssen das Rennen von Detroit abhaken und nach vorn schauen."
Die 12. Runde der Supercross-WM findet am 2. April in Santa-Clara statt. Die verbleibende Zeit will Roczen für weitere Tests nutzen.
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