Ken Roczen (Suzuki) über Larry Brooks: «Er ist wie ein Vater für mich»
Der Teammanager von Ken Roczen, Larry Brooks, ist an Krebs erkrankt. Den Sieg von Glendale widmete der Deutsche Motocrossstar ihm, der für ihn so etwas wie eine Vaterfigur geworden ist.
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Ken Roczen hat seinen Sieg in Glendale seinem langjährigen Team-Manager Larry Brooks gewidmet, bei dem Darmkrebs diagnostiziert wurde. Nach dem Rennen sprach Ken über seine enge Beziehung zu Brooks, der sich jetzt von den Rennen zurückziehen muss.
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Er ist so etwas wie mein Vater in den USA «Larry ist so etwas wie mein Vater hier in den USA geworden. Jedes Mal, wenn ich da draußen bin, möchte ich ihn stolz machen.» Larry Brooks arbeitete mit Fahrern wie Chad Reed, Ricky Carmichael, James Stewart und vielen anderen zusammen. «Ich fühle mich auch sehr geehrt, für ihn fahren zu dürfen, denn er hat wirklich coole Dinge in seinem Leben geleistet.»
«Bevor wir zusammenkamen, in der Zeit, als er nur noch für B-Teams arbeitete und vielleicht nicht ständig gewann oder auf dem Podium stand, habe ich gespürt, dass er mit mir zusammenarbeiten wollte. Dass wir es jetzt gemeinsam geschafft haben, liegt mir wirklich am Herzen. Ihn bei den letzten Veranstaltungen nicht dabei haben zu können, war eine bittere Pille.»
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Larry Brooks bleibt trotz Krankheit präsent «Seine Gesundheit ist jetzt das Wichtigste», erklärt Roczen. «Für mich fühlt es sich so an, als wäre er sowieso hier, weil wir von morgens bis abends in Kontakt stehen, egal was passiert. Er bleibt auf dem Laufenden. Wir schicken uns Videos und er analysiert alles. Deshalb habe ich immer noch das Gefühl, dass er präsent ist», sagt Ken.
Larry ist der beste Team-Manager, den ich je hatte.Ken Roczen
Ken Roczen hat eine lange Karriere mit einigen Teamwechseln hinter sich. «Ehrlich gesagt ist er der beste Teammanager, den ich je hatte. Er ist immer für mich da. Er ist direkt am Start und es ist ihm egal, wenn er nicht im Managerturm steht. Eigentlich mag er den Managerturm auch gar nicht, weil er dort nicht wirklich viel sehen kann. Wenn wir zum Start gehen, machen wir uns einen Plan und den führen wir jedes Mal aus. Das haben wir in den letzten drei oder vier Jahren so gehalten, deshalb ist es einfach eine sehr natürliche und besondere Beziehung geworden.»
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