US-Supercross Lites West
Nico Koch (KTM) über das Triple Crown Event von Houston (Texas)
Nach seinem 1. Podium beim Auftakt der US Supercross-Meisterschaften in Anaheim folgten einige schwierigere Rennen für Red Bull KTM-Werksfahrer Jorge Prado. Der Spanier betrachtet das als Lehrstunde.
Im aktuellen Video von Red Bull KTM-Werksfahrer Jorge Prado berichtet der Spanier über seine Erfahrungen in San Diego und Anaheim 2. Von 3 Vorläufen hatte er in dieser Saison zwei gewonnen. In San Diego wurde er einmal Zweiter hinter Chase Sexton, nachdem er auch in diesem Heatrace den Holeshot gezogen hatte. In den Finals lief es für ihn allerdings weniger gut. «Wenn ich vom Start weg vorne liege, tue ich mir leichter, als wenn ich im Verkehr festhänge», resümierte er. «Das war schon im Motocross so, aber im Supercross ist es noch viel intensiver. Es war für mich eigentlich nie einfach, durchs Feld zu kommen.»
Durch den Verkehr nach vorne zu kommen, ist für mich noch nie einfach gewesen.
Jorge Prado
«Im Finale von San Diego habe ich leider den Holeshot verpasst. Ich bin es mein Leben lang gewohnt, die Starts zu gewinnen. Mitten im Feld zu stecken, war schon immer meine Schwäche. In San Diego habe ich mich mehr nach hinten orientiert als nach vorne zu schauen, mein eigenes Rennen zu fahren und meinen eigenen Rhythmus zu finden. Ich war komplett raus dem Rennen.» Mit Platz 13 konnte er natürlich nicht zufrieden sein.
In San Diego war ich komplett aus dem Rennen
Jorge Prado
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«Die Erfahrung aus San Diego habe ich dann mit nach Anaheim genommen», erklärt Jorge. Im Heatrace von Anaheim 2 zog er wieder den Holeshot und gewann erneut. Der Start zum Finale - Fehlanzeige. «Den Start habe ich natürlich wieder verpasst», grübelt der Spanier. «Ich wurde gleich zu Beginn abgedrängt, sodass ich wieder mitten im Pulk hing. Aber ich habe mir diesmal gesagt: Jetzt muss ich die Erfahrung vom letzten Wochenende mitnehmen und dafür sorgen, dass es endlich funktioniert. Ich muss mich anstrengen, auch wenn es unangenehm ist. Ich will an diesen Jungs vorbeikommen. In der ersten Runden habe ich noch ein paar Plätze verloren, doch dann fand ich meinen Flow und konnte mich wieder Schritt für Schritt vorarbeiten. Am Anfang lag ich an 13. oder 14. Position und bin dann auf Rang 7 vorgefahren. Ich denke, das war ein gutes Rennen. Die Intensität war die ganze Zeit da und ich denke, dass ich Fortschritte gemacht habe. Auf dem Motorrad habe ich mich jedenfalls sehr wohl gefühlt.»
«Insgesamt war es ein toller Saisonstart hier in Kalifornien», resümiert Prado. «Wir haben in den ersten Rennen viele Erfahrung gesammelt. Das Fahren ist sehr gut. Ich hätte nie damit gerechnet, in dieser Position zu sein.» Nach Gesamtrang 7 beim Triple Crown Event von Houston (Texas) rangiert Jorge Prado nach 4 von 17 Veranstaltungen auf Tabellenrang 8.
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