Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Davi Millsaps hatte die Supercross-WM seit dem Auftakt in Anaheim Anfang Januar angeführt. Neun Runden lang hielt sich der überraschend starke Suzuki-Pilot an der Spitze und verteidigte sie mit regelmässigen Fahrten auf das Podest. Aber bei der zehnten Runde in Daytona endete die Vorherrschaft von Millsaps: Der Suzuki-Star verpasste beim Rennen im Infield des NASCAR-Ovals als Zehnter zum zweiten Mal in Folge das Podest, während Ryan Villopoto siegte. Der Titelverteidiger konnte so Millsaps als Gesamtleader ablösen, zwei Punkte trennen die beiden nun.
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Zu Beginn des Rennens musste sich Villopoto aber mit einem Gast-Fahrer beschäftigen. Ken Roczen zeigte bei seinem Gastspiel in der 450-ccm-Klasse auf der KTM 350 SX-F eine starke Startphase, der Thüringer luchste Villopoto nach einem Fehler die Führung ab. Bis zur vierten Runde lag Roczen als Erster vor der versammelten Supercross-Weltelite, zu der man den Deutschen allerdings längst auch zählen kann. In der vierten Runde gingen Kawasaki-Pilot Villopoto und auch Honda-Shootingstar Justin Barcia an Roczen vorbei, eine Runde später ist auch KTM-Teamkollege Ryan Dungey an der Reihe. Millsaps mühte sich derweil nach einem Fehler in der zweiten Runde ausserhalb der Top-Ten ab, erst zur Rennhälfte findet sich der WM-Leader auf Rang 10 ein.
Villopoto baute seinen Vorsprung konstant aus, der fünfte Saisonsieg ist dem Weltmeister nicht zu nehmen. Dungey gewann das Duell mit Barcia um Rang 2, Ken Roczen erreichte als Siebter das Ziel.
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Nun führt der Titelverteidiger mit zwei Punkten Vorsprung auf Millsaps, Dungey als Drittem fehlen zwölf Zähler auf den neuen Zweiten.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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