Ducati vor Supercross-Debüt: Justin Barcia startet in Anaheim
Bis vor Kurzem war wegen des Schlüsselbeinbruchs von Justin Barcia ungewiss, ob sein Ducati-Debüt in Anaheim stattfinden kann. Der Heilungsprozess verlief positiv und Barcia kann starten.
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Am kommenden Samstag beginnen in Anaheim die US-Supercross-Meisterschaften. Bis zuletzt war ungewiss, ob das Troy Lee Ducati-Werksteam mit Justin Barcia antreten kann. Seit 5 Tagen kann er nach seinem Schlüsselbeinbruch wieder auf dem Motorrad trainieren. Der Bruch war kompliziert, weil er im Bereich einer bereits früher eingebrachten Platte passierte.
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Der 33-Jährige ist als Fahrer bekannt, der hohe Drehzahlen liebt: «Die Ducati passt gut zu meinem Fahrstil», erklärte er am Rande der Pressekonferenz vor dem Saisonauftakt. «Am Anfang bin ich ein reines Serien-Bike gefahren. Für Anaheim haben wir eigentlich nur wenig geändert. Obwohl mir die Drehfreudigkeit der desmodromischen Ventilsteuerung gefällt, haben wir noch vor meiner Verletzung im unteren Drehzahlbereich Verbesserungen gefunden. Dann haben wir ein paar Dinge am Chassis verändert. Ich verwende den Standard-Dämpfer, wir haben die Umlenkung angepasst und ein paar Kleinigkeiten an der Gabel verändert. Außerdem haben wir eine Hinson-Kupplung eingebaut.» «Ich habe sehr gute Erinnerungen an Anaheim und konnte hier gewinnen, aber für dieses Jahr habe ich keine Erwartungen», meint Barcia. «Ich sitze auf einem neuen Motorrad und werde nur versuchen, meine Fähigkeiten auf dem Motorrad in die Waagschale zu werfen. Es ist ein Neustart. Ich bin für unterschiedliche Factory-Teams gefahren. Im Supercross ist Ducati ein Start-Up.»
Zweiter Troy Lee Ducati-Werksfahrer ist der Franzose Dylan Ferrandis. Beim Supercross-Debüt von Ducati will auch Ducati General Manager Paolo Ciabatti vor Ort mit dabei sein und ist deshalb aus Europa nach Kalifornien gereist. «Supercross ist nicht Motocross», erklärt er. «Natürlich ist das Debüt immer etwas ganz Besonderes. Wir sind gut vorbereitet, aber wir wissen, dass im Rennen andere Regeln gelten als im Training. Wir setzen uns aber auch nicht unter Druck, denn Anaheim ist das erste von 17 Rennen.»
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