US-Supercross Lites Ost
Valentin Guillod (Yamaha): Entwarnung nach Verdacht auf Schulterblatt-Bruch
Nach bisherigen Erkenntnissen hat sich der spanische KTM-Werksfahrer Jorge Prado bei seinem Crash in Seattle keine schweren Verletzungen zugezogen. Es sollen weitere Checks und Therapien folgen.
Red Bull KTM Team-Manager Ian Harrison gab ein Update zum Gesundheitszustand von Werksfahrer Jorge Prado, der im zweiten 450er-Qualifying von Seattle über den Lenker abflog, nachdem er im ersten Qualifying Bestzeit gefahren war.
Harrison erklärte: «Jorge ist im Qualifying gestürzt und zunächst machte er sich Sorgen, dass seine alte Verletzung an dieser Schulter wieder aufgerissen wurde. Wir ließen ihn im Medical Center untersuchen und dort sah alles gut aus. Aber er hat massive Schwellungen und starke Schmerzen.»
Trotz dieser Ausgangslage probierte Prado den Start in den Vorlauf, doch schon nach der ersten Kurve zog er die Reißleine und verließ zusammen mit seinem Mechaniker die Strecke in Richtung Fahrerlager. «Auf einer Strecke wie hier in Seattle muss alles zu 100 Prozent funktionieren», erklärt der Teamchef. «Wir haben Jorge gebeten, es nicht zu erzwingen. Wenn er das Gefühl hat, der Situation nicht gewachsen zu sein oder wenn er sich einfach nur unsicher fühlt, soll er rausfahren. Wir sind nicht im Titelkampf mit ihm und seine Gesundheit geht in jedem Falle vor.»
Wir haben Jorge gebeten, es nicht zu erzwingen.Ian Harrison
Harrison erklärte weiter: «Jorge macht in dieser Saison einen tollen Job und er wird von Woche zu Woche besser. Er hat jetzt beschlossen, sich noch einmal untersuchen zu lassen und vielleicht eine Therapie zu beginnen. Ich bin mir sicher, dass er nächste Woche wiederkommen wird, aber es sieht nicht so aus, als ob es eine größere Verletzung gäbe.»
Hoffentlich ist die Einschätzung von Harrison richtig. Nach seinem Crash in Anaheim im letzten Jahr gab es zunächst auch Entwarnung, die sich später leider nicht bestätigte. Prado musste damals operiert werden und fiel monatelang aus.
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