Pole-Position für Klaus Bachler auf dem Sachsenring

Von Oliver Müller
ADAC GT Masters
Porsche-Pliot Klaus Bachler war Schnellster in der Qualifikation zu Lauf 2 des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring

Porsche-Pliot Klaus Bachler war Schnellster in der Qualifikation zu Lauf 2 des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring

Porsche und Bentley teilen sich erste Startreihe beim Rennen zum ADAC GT Masters auf dem Sachsenring. Tabellenführer Luca Ludwig/Sebastian Asch und Verfolger Dominik Baumann/Jens Klingmann in Reihe sechs.

Klaus Bachler (Schütz Motorsport) greift an: Der Österreicher fuhr im Porsche 911 auf die Pole Position für das zweite Rennen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring. Nach einem schwierigen ersten Rennen und Rang neun am Samstag fuhr Bachler zu seiner zweiten Pole Position in Folge bei einem Sonntagsrennen. Neben dem Tabellendritten startet der Bentley Continental von Fabian Hamprecht (Bentley Team HTP), der zu seinem bisher besten Qualifyingergebnis fuhr. «Gestern hatten wir im Rennen Pech, heute sind wir belohnt worden», freute sich Bachler über die beste Ausgangsposition für den zwölften Saisonlauf.

Bachler hatte im Qualifying die richtige Taktik: Der Tabellendritte setzte bereits frühzeitig bei wenig Verkehr die Bestzeit. Sechs Minuten vor dem Ende wurde das Qualifying kurz nach einem Ausrutscher von Tomas Enge (Reiter Engineering) im Lamborghini Gallardo in das Kiesbett unterbrochen. Nach dem Restart unterbot kein Kontrahent die Rundenzeit des gelben Porsche.

«Unsere Taktik, früh auf die Strecke zu fahren hat gepasst. Anschliessend haben wir dann von der roten Flagge profitiert, sonst wäre es sicherlich noch sehr eng geworden», sagte Bachler.

Hinter dem Porsche und dem Bentley starten gleich vier Audi: Die R8 von Kelvin van der Linde, Christer Jöns (beide C.Abt Racing), Edward Sandström (MS RACING) und Nicki Thiim (C.Abt Racing) gehen von den Startplätzen drei bis sechs ins Rennen. Thiim qualifizierte seinen Audi R8 für Startplatz drei, wurde aber aufgrund einer noch ausstehenden Strafe von der Veranstaltung auf dem Nürburgring um drei Startplätze zurückversetzt.

Eine Schrecksekunde erlebte Jens Klingmann (BMW Sports Trophy Team Schubert), der Laufsieger vom Samstag im BMW Z4 GT3: Auf seiner letzten Runde drehte sich Klingmann und touchierte leicht die Streckenbegrenzung. In das Rennen startet der BMW-Pilot von Startplatz 13 vor seinem Teamkollegen Uwe Alzen (BMW Sports Trophy Team Schubert). Mit Startplatz 13 geht Klingmann neben Tabellenführer Luca Ludwig (Team Zakspeed) ins Rennen, der im Mercedes-Benz SLS AMG als Zwölfter startet.

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