BSB: Sensationssieg von Joshua Elliott (Suzuki)

Von Andreas Gemeinhardt
Britische Superbike-Meisterschaft
Joshua Elliott startete mit einem Sieg in die neue BSB-Saison

Joshua Elliott startete mit einem Sieg in die neue BSB-Saison

Völlig überraschend gewann Joshua Elliott den Auftakt der Britischen Superbike-Meisterschaft in Silverstone, nachdem Tarran Mackenzie seinen eigenen Teamkollegen Jason O'Halloran abräumte und dafür bestraft wurde.

Die Britische Superbike-Meisterschaft startete auf dem «Silverstone National Circuit» in die neue Saison 2019. Die nur 1,6 Kilometer lange Strecke wurde in den vergangenen Jahren für nationale Motorrad-Events und aktuell für die Britische Tourenwagen-Meisterschaft genutzt.

Der Grand-Prix- und Formel 1-Kurs geriet im vergangenen Jahr in die Negativschlagzeilen, als Dauerregen und die mangelhafte Drainage zur Absage des Motorrad-Grand-Prix führten. Um ähnliche Vorkommnisse zum BSB-Auftakt zu vermeiden, beschlossen die Promoter und Organisatoren auf den «Silverstone National Circuit» auszuweichen.

Im Qualifying sicherte sich Tarran Mackenzie (McAMS Yamaha) mit einer Bestzeit von 53,549 Sekunden die Pole-Position vor seinem Teamkollegen Jason O'Halloran, Scott Redding (Ducati), Joshua Elliott (Suzuki), Luke Mossey (Suzuki), Dan Linfoot (Yamaha), Tommy Bridewell (Ducati), Christian Iddon (BMW) und Luke Stableford (Suzuki).

Zahlreiche Zuschauer reisten bei ausgezeichneten äußeren Bedingungen an die Strecke in Mittelengland und erlebten einen dramatischen Start in die neue Saison. O'Halloran und Mackenzie kämpften hart um den Sieg im ersten Lauf. In der letzten Kurve vor der Zieldurchfahrt zwängte sich Mackenzie an den Führenden O'Halloran innen vorbei und räumte ihn dabei aus dem Weg.

Mackenzie überquerte als Erster die Ziellinie, doch seine Freude währte nur kurz, denn die Rennleitung belegte ihn mit einer 3-Sekunden-Zeitstrafe. Damit feierte Joshua Elliot auf seiner OMG Racing Suzuki völlig überraschend seinen ersten Sieg in der Britischen Superbike-Meisterschaft. Redding kämpfte mit Reifenproblemen, doch er erbte noch den dritten Platz vor Bridewell, Andrew Irwin, Luke Stableford, Claudio Corti, Danny Buchan und Javier Fores.

Zu den Piloten, die im ersten Rennen ohne Punkte blieben, gehörten auch Joshua Brookes und James Ellison, die aufgrund technischer Defekte vorzeitig zur Aufgabe gezwungen wurden. Dean Harrison stürzte bereits kurz nach dem Start. In der vierten Runde kollidierten Glenn Irwin, Ben Currie und David Allingham. Dieser Unfall war die Ursache für eine kurze Safetycar-Phase.

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