John Hopkins musste in seiner Karriere mehrere schwere Rückschläge wegstecken. 2014 versucht er sein Glück erneut in der Britischen Superbike-Meisterschaft.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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John Hopkins gewann im Mai 2011 in Oulton Park als erster Amerikaner einen Lauf zur Britischen Superbike-Meisterschaft und musste sich am Ende der Saison nun denkbar knapp Tommy Hill in der BSB-Gesamtwertung geschlagen geben. Nach einem schwierigen Jahr in der Superbike-WM und der selbstverordneten Zwangspause nach seiner komplizierten Hüftverletzung gibt der 30-Jährige im kommenden Jahr sein Comeback in der Britischen Superbike-Meisterschaft.
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"Natürlich habe ich mit der Britischen Superbike-Meisterschaft noch eine Rechnung offen", erklärte Hopkins kurz nach seinem Vertragsabschluss mit Tyco Suzuki. "2011 war die Entscheidung extrem knapp und mir fehlte letztendlich nur der Bruchteil einer Sekunde zum Titelgewinn. Genau dafür möchte ich mich jetzt revanchieren. Ein großer Vorteil wird sein, dass ich die Strecken nicht mehr neu erlernen muss, wie es 2011 der Fall gewesen ist." Hopkins ist eng mit Suzuki verbunden. 2007 bescherte er den Japanern den vierten Gesamtrang in der MotoGP. "Es ist mir sehr wichtig, dass es jetzt mit Suzuki weitergeht", beteuert der Kalifornier. "Ich kenne die Motorräder und die Leute, die dahinter stehen. Damit wird der Neueinstieg nach einem Jahr Pause ein wenig stressfreier. Natürlich wird es einige Zeit dauern, bevor ich mein ursprüngliches Niveau erreiche, aber mit den umfangreichen Vorsaison-Tests sollte dies möglich sein."
Seine langwierige Hüftverletzung war nicht der einzige Rückschlag in den letzten Jahren: "Neben der Hüft-Geschichte bremsten mich ja auch noch diverse andere Verletzungen ein", bedauert Hopkins rückblickend. "Schon 2008 und 2009 war ich nie völlig gesund am Start. Besonders schwerwiegend waren die sechs Operationen an meinem verstümmelten Finger, die im Januar 2012 zur Amputation führten. Doch inzwischen fühle ich mich besser als je zuvor und halte mich mit Motocross fit."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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