Von Zitzewitz: Zweikampf um den Sieg

Kolumne von Dirk von Zitzewitz
Dirk von Zitzewitz

Dirk von Zitzewitz

Der zeitabstand zwischen Nasser Al Attiyah und Carlos Sainz wird kleiner. Dirk von Zitzewitz über die neunte Etappe.

Es war eine sandige Etappe heute, rund um Copiapo. Mit Dünen und auch viel Camelgras – auch von der Navigation her nicht ohne. Die Etappe hat es wirklich in sich gehabt und war vor allem zum Eröffnen nicht einfach. Da hat Peterhansel heute einfach Nachteile gehabt. Dann hat er sich auch noch ganz blöd festgefahren und dadurch viel zeit verloren.
Nasser hingegen kam von etwas weiter hinten und hat es richtig laufen lassen. Er hat auch die nötige Motivation und den nötigen Mut im Bauch. Er kämpft mit Carlos um den Sieg bei der Dakar. Er hat es durch die Dünen richtig fliegen lassen. Man sieht einfach, dass er in den Dünen groß geworden ist. Er hat seine ganzen Kenntnisse und sein ganzes Können in die Waagschale geworfen.

Carlos hingegen hat einen Plattfuss gehabt, der ihn Zeit gekostet hat. Nasser konnte ihn dann noch sogar überholen und heute insgesamt rund sechs Minuten gutmachen. Giniel und ich sind so zu sagen mit einem Klotz am Bein gefahren. Wir haben auf die anderen aufgepasst und konnten nicht frei fahren. Mark hat sich leider verfahren und daurch ebenfalls an Zeit eingebüßt. Dafür hatte Chicherit seinen BMW auch gut laufen lassen.

Dass sich Peterhansel so lange festgefahren hatte, hat mich schon überrascht. Und um ehrlich zu sein, tut es mir auch etwas leid für ihn. Aber es war auch klar, dass er als erstes Auto kaum eine Chance hatte zu gewinnen. Es kommen eher Autos, die um Platz vier, fünf, sechs fahren nach vorne. Weiter hinten wird es auch wieder schwieriger, da der Sand einfach zu weich wird.

Die nächsten beiden Etappen sind wieder klassische WRC-Prüfungen – vor allem die morgige. Ich denke, dass es die gleiche Etappe sein wird, die wir schon letztes Jahr gefahren sind. Nur dieses Mal in umgekehrter Richtung. Es geht auf Pisten durch die Berge, einige Serpentinen sind dabei und auch ein bisschen Off-Road. Das Ganze wird sehr anspruchsvoll für den Fahrer – der muss viel arbeiten.

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