Peugeot und Knof: Die Richtung stimmt

Von Toni Hoffmann
DRM
Philipp Knof am Stemweder Berg ohne Glück

Philipp Knof am Stemweder Berg ohne Glück

Noch nie war die Konkurrenz so stark wie in der diesjährigen Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM). Etliche Fahrer sind in der Lage, Bestzeiten zu setzen und um das Podium zu kämpfen.

In diesem anspruchsvollen Umfeld behauptet sich Philipp Knof im Peugeot 208 T16 und kann bei der ADAC Rallye Stemweder Berg die positive Tendenz fortsetzen. Eine gute Leistung blieb unbelohnt. Philipp Knof und Beifahrer Alexander Rath hatten den fünften Platz bei der ADAC Rallye Stemweder Berg schon zum Greifen nahe, da mussten sie ihren Peugeot 208 T16 vor dem Start der letzten Wertungsprüfung (WP) abstellen. «Philipp hat Geräusche im Antriebsstrang bemerkt. Um weitere Schäden zu vermeiden, hat er das Fahrzeug sicherheitshalber abgestellt», erläuterte Ulrich Bethscheider-Kieser, Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit bei Peugeot Deutschland.

Bis zum vorzeitigen Aus hatte Philipp Knof erneut mit guten Zeiten auf sich aufmerksam gemacht und konnte an den gelungenen Auftritt beim vorherigen DRM-Lauf anknüpfen. «Ich habe mittlerweile ein wirklich gutes Gefühl in unserem Peugeot 208 T16», freute sich der ADAC Stiftung Sport Förderpilot. «Während der Rallye haben wir uns stetig steigern können und dabei vor allem unsere Bremspunkte optimiert.»

«Philipp hat gezeigt, dass er an der Spitzengruppe der DRM dran ist. Er hat gute Zeiten abgeliefert und dem gesamten Team Peugeot Romo gilt ein großes Dankeschön für den Einsatz», stellt Ulrich Bethscheider-Kieser fest. Das vorzeitige Aus ist bedauerlich, aber Philipp Knof konnte bis dahin viele Kilometer abspulen und Erfahrungen sammeln.

Die Deutsche Rallye Meisterschaft legt eine kleine Sommerpause ein und wird Anfang August mit der S-DMV Thüringen Rallye fortgesetzt. Die ultraschnellen Asphaltprüfungen verlangen nicht nur ein großes Vertrauen ins Auto, sondern auch eine gehörige Portion Mut vom Fahrer. «Ich fühle mich dafür gerüstet und werde mich intensiv auf diese Rallye vorbereiten», so Knof abschließend.

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