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Eddie Mielke: «Werde meinen Stil nicht mehr ändern»
Eddie Mielke pflegt einen sehr emotionalen Kommentatoren-Stil, für den er auch Kritik einstecken muss. Doch die nimmt er an und nimmt auch Änderungen vor, wie er im Interview verrät.
DTM
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Eddie Mielke weiß natürlich, dass er polarisiert. Der 56-Jährige ist laut, er ist emotional, er geht mit. Und wie das mit Kommentatoren so ist, gefällt das natürlich nicht jedem. Und die, die von der Norm ein wenig abweichen, deren Stil ein wenig anders ist, polarisieren dann nochmal ein wenig mehr.
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Der DTM-Kommentator von Sat.1 sieht das locker. "Polarisieren gehört zu meinem Geschäft. Wenn man einen emotionalen Stil pflegt, wird man immer polarisieren", sagte er im Interview SPEEDWEEK.com. Wichtig sei, dass man den Dialog mit Fahrern, Teamchefs oder Kollegen suche, darüber spreche und einen Mittelweg finde, so Mielke. "Ich habe aber das Gefühl, dass es ganz gut ankommt, und deshalb werden wir so weitermachen." Als RTL-Experte in der Formel 1 weiß Timo Glock, was für ein Aufwand betrieben wird, um eine Übertragung zu stemmen, was dahinter steckt, wie viel Herzblut. Er ist voll des Lobes für die Sat.1-Crew um Mielke, Andrea Kaiser, Matthias Killing und Experte Timo Scheider.
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Der Gesamtführende hatte beim Auftakt in Hockenheim die Mielke-Kritiker sehr deutlich kritisiert: "Ich verstehe die Leute nicht, die sowas nicht gut finden. Dann sollen sie einen Heimatfilm schauen. Es geht um Sport und um Emotionen. Er bringt es rüber, er lebt den Sport und drückt es so aus. Die Kommentare sind sehr unfair, ich selbst finde es mega."
Nun ist es nicht so, als würde Mielke die Augen verschließen und die Ohren zumachen. Er selbst schaut sich die Sendungen im Nachhinein nochmal an, um Dinge zu verbessern. "Ich finde, dass man schon Veränderungen gesehen und gehört hat. Ein Beispiel: Hockenheim 1 war definitiv zu viel in Sachen Euphorie, Begeisterung und Emotionen. Das gab das Rennen letztendlich nicht her", sagte Mielke. Heißt: Dann auch mal einen Gang rausnehmen, wenn es nichts bringt, Gas zu geben.
"Wir bekommen aber auch sehr viel positiven Zuspruch", betont er: "Ich hatte mir das fast schlimmer vorgestellt. Wir sind sehr aufmerksam unterwegs, damit wir die Anforderungen und Erwartungen erfüllen. Denn dass sich der Stil ändert, war eine klare Vorgabe. Und klar ist auch: In meinem Alter werde ich meinen Stil nicht mehr ändern können, aber auch nicht mehr wollen."
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