«Dream Race»: Kein Baguette, aber eine Gurke

Von Andreas Reiners
Heikki Kovalainen

Heikki Kovalainen

Insgesamt 22 Autos sind beim «Dream Race» von DTM und Super GT am Start. Im Starterfeld sind einige bekannte Namen dabei.

Wenn am nächsten Wochenende das «Dream Race» (22. bis 24. November) für eine Premiere sorgt, sind einige interessante Namen dabei.

Aus der DTM ist es ein Quartett, das bei der ersten gemeinsamen Veranstaltung von DTM und Super GT in Fuji an den Start gehen wird: Meister René Rast, Mike Rockenfeller, und Loic Duval sowie von BMW der zweimalige Champion Marco Wittmann.

Hinzu kommen Benoit Treluyer im Audi RS 5 DTM sowie mit Lokalmatador Kamui Kobayashi und Ikone Alex Zanardi zwei frühere Formel-1-Stars, die im BMW M4 DTM sitzen. Aston Martin hat auf die Reise nach Japan verzichtet, um sich auf die neue Saison vorbereiten zu können.

Und was hat die Super GT zu bieten?

Der bekannteste Name hatte bereits beim ersten Aufeinandertreffen in Hockenheim abgesagt: Jenson Button wird nicht für Honda starten, er hat seine Super-GT-Karriere inzwischen beendet. Sein Teamkollege Naoki Yamamoto wird daher beide Rennen bestreiten.

Ebenfalls nicht am Start ist der Belgier Bertrand Baguette, sein Teamkollege Koudai Tskukakoshi übernimmt deshalb ebenfalls beide Rennen.

Ansonsten wechseln sich die Teamkollegen ab, wie zum Beispiel die beiden neuen Champions Kenta Yamashita und Kazuya Oshima (Lexus). Auch die durch ihren Gaststart in Hockenheim bekannten Nick Cassidy und Ryo Hirakawa, die im Lexus Vizemeister wurden, sind dabei, ebenso wie Ronnie Quintarelli und Tsugio Matsuda (Nissan).

Die meisten Autos beim «Dream Race» stellt mit insgesamt sechs Fahrzeugen der Hersteller Lexus. Honda bringt fünf Autos an den Start, Nissan vier.

In Heikki Kovalainen (Lexus) und Narain Karthikeyan (Honda) sind weitere Ex-F1-Fahrer am Start. In Deutschland erinnern sich vielleicht noch Fans von Sebastian Vettel an den Inder. Vettel hatte den früheren HRT-Piloten nach einer Kollision in Malaysia 2012 als «Gurke» bezeichnet.

Was erwarten die DTM-Stars von der Konkurrenz? Meister Rast: «Sie werden sehr konkurrenzfähig sein. Ich bin die Liste durchgegangen, und da sind hochprofessionelle Fahrer im Feld. Es ist wie in der DTM: Es gibt keinen Fahrer, der das Cockpit nicht verdient hätte. Das wird richtig hart.»

Wittmann meint: «Das sind Fahrer, die sehr gut und professionell sind. Es sind viele dabei, die Titel geholt haben und Rennen gewinnen können. Das ist die Herausforderung: Je enger es ist, desto besser, denn dann entfaltet man sein ganzes Potenzial.»

Alle Fahrer im Überblick (Marke, Team, Fahrer Samstag und Sonntag):

BMW, Team RBM, Kamui Kobayashi, Kamui Kobayashi
Honda, Team Kunimitsu, Naoki Yamamoto, Naoki Yamamoto
Nissan, NDDP Racing w. B-Max, Frederic Makowiecki, Kohei Hirate
BMW, Team RBM, Alex Zanardi, Alex Zanardi
Lexus, Team LeMans, Kenta Yamashita, Kazuya Oshima
Honda, ARTA, Takuya Izawa, Tomoki Nojiri
BMW, Team RBM, Marco Wittmann, Marco Wittmann
Nissan, Team Impul, Daiki Sasaki, James Rossiter
Honda, Team Mugen, Hideki Mutoh, Daisuke Nakajima
Honda, Real Racing, Koudai Tsukakoshi, Koudai Tsukakoshi
Lexus, Team Bandoh, Sho Tsuboi, Yuji Kunimoto
WRT Hitotsuyama Audi, Benoit Treluyer, Benoit Treluyer
Nissan, NISMO, Ronnie Quintarelli, Tsugio Matsuda
Nissan, Kondo Racing, Jann Mardenborough, Mitsunori Takaboshi
Audi, Team Phoenix, Loic Duval, Loic Duval
Audi, Team Rosberg, René Rast, René Rast
Lexus, Team TOM'S, Yuhi Sekiguchi, Kazuki Nakajima
Lexus, Team TOM'S, Nick Cassidy, Ryo Hirakawa
Lexus, Team Cerumo, Yuji Tachikawa, Hiroaki Ishiura
Lexus, Team SARD, Yuichi Nakayama, Heikki Kovalainen
Honda, Nakajima Racing, Tadasuke Makino, Narain Karthikeyan
Audi, Abt Sportsline, Mike Rockenfeller, Mike Rockenfeller

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