Hubert Haupt besitzt einen Audi V8 Evo aus der DTM-Saison 1991, mit dem er bei den DTM Classics an den Start gehen könnte. Doch der Besitzer des HRT-Teams zögert.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Hubert Haupt denkt über einen Gaststart in der DTM nach. Nicht nur mit einem Mercedes-AMG GT3 in der "normalen" DTM, sondern auch bei den DTM Classics.
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Denn Haupt ist im Besitz eines Audi V8 Evo aus der DTM-Saison 1991. Eine besondere Saison übrigens, denn er kassierte in dem Jahr eine Strafe in Höhe von 20.000 D-Mark. Es war damals die höchste Strafe, die es gegen einen Fahrer gab, und sie blieb immerhin bis 2007 die höchste Geldstrafe, ehe Mika Häkkinen insgesamt 22.000 Euro aufgebrummt bekam, weil er Martin Tomczyk von der Strecke rammte und dann verschwand, ohne das Urteil abzuwarten.
"Die Strafe war sehr hoch, ja, aber Audi hat sie gezahlt", verriet Haupt zuletzt.
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Die Strafe gab es beim Rennen in Singen, als er seinen Audi-Teamkollegen half, indem er den Mercedes-Titelkandidaten Kurt Thiim mit Vollgas in den Notausgang schob.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit einer Runde Rückstand und mit voller Absicht wohlgemerkt. Es ist eines der denkwürdigsten Fouls der DTM-Geschichte.
Der Bolide aus der damaligen Saison hat also einen speziellen Erinnerungswert. Weshalb Haupt mit einer Zusage zögert. "Ja, mein ‚alter‘ DTM-Audi ist grundsätzlich einsatzbereit – das stimmt", sagte der Besitzer des Haupt Racing Teams. "Ob ich damit allerdings noch einmal auf die Rennstrecke gehe, muss ich mir noch gut überlegen. Ich hänge sehr an dem Fahrzeug und ich weiß, dass im Rennen gerne mal etwas kaputtgehen kann. Es ist nicht so einfach, für dieses Auto die richtigen Teile zu bekommen."
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