«Fast so wie früher»: Fans lieben alte DTM immer noch

Von Andreas Reiners
Kurt Thiim

Kurt Thiim

Im Rahmenprogramm der DTM fahren 2021 auch die Tourenwagen Legenden. Kurt Thiim berichtet, dass die Fans ihn fast so belagern wie früher.

Um sich einen Überblick zu verschaffen, nahm Kurt Thiim zuletzt in Assen selbst auf der Tribüne Platz. Mittendrin, um ein Feedback zu bekommen, wie die Fans die alte DTM annehmen. Denn seit dieser Saison sind die Tourenwagen Legenden im Rahmenprogramm unterwegs, eine Zeitreise in die goldene Ära der Tourenwagen-Rennserie.

«Die Fans lieben die alten DTM-Autos aus den Achtzigern und den Neunzigern immer noch», sagte Thiim dtm.com. «In Assen habe ich mir ein Zeittraining der Legenden auf der Tribüne angeschaut. Die Zuschauer haben große Augen bekommen, als unsere Autos auf die Strecke gingen. Und alle waren spürbar fasziniert von diesen hohen Drehzahlen, die es ja sonst nirgends mehr gibt. Die gehen richtig unter die Haut», so der Däne.

Die Legenden bieten zum Beispiel das markante Ansauggeräusch des legendären BMW M3 E30, oder den infernalischen Klang von bis zu 12.500 Umdrehungen pro Minute der DTM-Boliden der Jahrgänge 1994 bis 1996.

Thiim, der mit Rover 1986 Meister und mit Mercedes 19 DTM-Siege und 16 Pole-Positions eroberte, berichtet, dass die Zuneigung der Fans ungebrochen ist. «Jetzt, wo die Fans wieder ins Fahrerlager dürfen, ist die Nachfrage nach Autogrammen fast so groß wie früher. Wahnsinn!», sagte der 63-Jährige, der vor wenigen Wochen in den Ruhestand gegangen ist, nachdem er jahrelang für einen Reifenhersteller vor allem auf der luxemburgischen Prüfstrecke von Colmar-Berg als Testfahrer gearbeitet hat.

«Es ist unglaublich, was die Leute alles über diese Autos wissen» betont Thiim. «Es sind fantastische Autos, und es macht unheimlich viel Spaß damit zu fahren, besonders im Rahmen der DTM.»

«Problematisch» bleibt jedoch die alte Rivalität zwischen ihm und Klaus Ludwig. Denn während Thiim mit 61 Punkten nur 15. ist, belegt Ludwig nach sechs Rennsiegen mit 186 Punkten Platz zwei hinter dem Koblenzer Hans-Robert Holzer im BMW M3 E30. «Mein Mercedes ist aber älter als der von Klaus», versucht es Thiim mit einer Erklärung.

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