Favoriten auf den DTM-Titel 2014? Praktisch alle

Von Andreas Reiners
DTM
Die glorreichen Sieben gehören zu den Favoriten

Die glorreichen Sieben gehören zu den Favoriten

Die DTM rühmt sich nicht umsonst für ein ausgeglichenes Fahrerfeld. Das führt allerdings dazu, dass die Frage nach einem Favoriten vor jeder Saison fast unmöglich zu beantworten ist.

So auch in diesem Jahr. Sieben Champions treten 2014 in der DTM an, die automatisch zum engeren Favoritenkreis gehören. Daneben gibt es aber noch weitere Piloten, die um den Titel fahren können.

Für den amtierenden Meister ist es die Hälfte des Fahrerfeldes, die sich in der am Wochenende beginnenden Saison um die «1» streiten wird. «Es gibt mehr als zehn Fahrer, die den Titel gewinnen können. Ich könnte alle nennen, die schon mal Meister waren, aber das würde nicht reichen», so der 30-Jährige.

Insgesamt sind 23 Piloten am Start, darunter die Meister Rockenfeller und seine Audi-Teamkollegen Mattias Ekström und Timo Scheider, Paul di Resta, Gary Paffett (beide Mercedes) sowie Martin Tomczyk und Bruno Spengler (beide BMW).

«In der Formel 1 hast du vier, fünf Fahrer - oder besser Autos - die um die WM fahren können. Das ist bei uns anders. Man kann da eigentlich keine Favoriten nennen», so Rockenfeller. Und wen man auch sonst noch fragt: Die Antwort ist dieselbe. Favoriten sind im Grunde fast alle.

«Als Topfavoriten würde ich im Moment die Fahrer nennen, die in den letzten Jahren konstant oben dabei waren, wie Bruno Spengler, Mike Rockenfeller, aber auch Martin Tomczyk oder Augusto Farfus», sagte Timo Glock. Sich selbst sieht der BMW-Pilot nicht in der Favoritenrolle. Der 31-Jährige will vielmehr konstanter in die Punkte fahren als in der vergangenen Saison, wo es ihm in Spielberg als Dritter und bei seinem Sieg zum Abschluss in Hockenheim gelang.

Glock glaubt zudem, dass einige der jungen Fahrer für Furore sorgen könnten. So zum Beispiel Audi-Rookie Nico Müller, der bereits bei den Tests überzeugen konnte. Der Schweizer glaubt aber, dass vor allem die Erfahrung einen Unterschied machen kann. «Die großen Namen, die lange im Geschäft sind, haben meiner Meinung nach einen Vorteil. Allerdings kann sich vor allem in der DTM von Tag zu Tag einiges ändern, wie die Geschichte bisher gezeigt hat», so Müller, der sich sicher ist, dass sich die Favoriten erst im Verlauf der Rennen herauskristallisieren werden. «Die Karten werden jedes Mal neu gemischt.»

Auch Mercedes-Pilot Gary Paffett, Champion 2005, will keinen Favoriten nennen. «Nach seiner Meisterschaft 2012 hat vor der vergangenen Saison jeder erwartet, dass Bruno Spengler seinen Titel verteidigt. Trotz Gesamtrang drei war er ab der Mitte des Jahres nicht mehr in realistischer Schlagdistanz zur Spitze», so der Brite.

Auch die Testfahrten seien kein Hinweis auf das aktuelle Kräfteverhältnis. Mercedes hinkte beispielsweise in Ungarn und Hockenheim spürbar hinterher. «Du weißt nie, wer mit welchen Einstellungen, mit welchen Reifen, mit wie viel Gewicht testet. Ich sage nicht, dass wir am Samstag im Qualifying gleich vorne in die Spitze reinfahren werden. Ich denke aber auch nicht, dass wir im Vergleich zur Konkurrenz groß hinterherhängen», so Paffett.

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