Robert Wickens: Wo steht Mercedes denn jetzt?

Von Andreas Reiners
DTM
Robert Wickens: ««Hinter dem Safety-Car loszufahren war die richtige Entscheidung, ich konnte mich danach gut auf mein Rennen konzentrieren»

Robert Wickens: ««Hinter dem Safety-Car loszufahren war die richtige Entscheidung, ich konnte mich danach gut auf mein Rennen konzentrieren»

Mercedes-Pilot Robert Wickens weiss auch nach seinem Sieg auf dem Norisring nicht, ob Mercedes ein Schritt nach vorne gelungen ist. Der Kanadier bleibt vorsichtig.

Robert Wickens lauschte ergriffen der kanadischen Nationalhymne. Es war der perfekte Abschluss eines perfekten Tages. Der Mercedes-Pilot hatte kurz zuvor das vierte DTM-Saisonrennen auf dem Norisring souverän gewonnen. Und das just an dem Tag, als sein Vater zu Besuch war. Besser geht’s eigentlich nicht.

«Meine Eltern haben mich immer unterstützt und immer an mich geglaubt, es ist also ein gutes Gefühl, heute vor ihren Augen einen solchen Erfolg einzufahren», sagte Wickens, für den es die ersten Punkte in dieser Saison waren.

Der Dank galt natürlich auch dem Team. «Hinter dem Safety-Car loszufahren war die richtige Entscheidung, ich konnte mich danach gut auf mein Rennen konzentrieren. Ich habe lange Zeit meine Reifen schonen können und mein Team hat einen super Job gemacht», so Wickens.

Er selbst allerding auch: 23,9 Sekunden Vorsprung hatte er im Ziel. «Wahnsinn, das war eine ganz deutliche Sprache. So etwas hat man ganz selten, trotz Mercedes-Dominanz am Norisring. Er hatte alles unter Kontrolle, hat alles richtig gemacht und lange gewartet bis zum Reifenwechsel. Er ist ruhig geblieben und wurde dafür belohnt», sagte der frühere Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug in seiner neuen Funktion als ARD-Experte. So einfach wie es aussah, war es natürlich nicht, gab Wickens zu. «Das Wetter war so verrückt heute, mal hat es geregnet, dann hörte es wieder auf…Aber das Rennen zu gewinnen ist ein Traum.»

Und wo steht Mercedes jetzt? Nach zwei desaströsen Ergebnissen und zwei Siegen? «Am Norisring ist Mercedes immer ganz gut unterwegs, wir wissen also selbst noch nicht so genau, wo wir stehen, und ob wir wirklich einen Sprung gemacht haben...Wir tun alles, um den Rückstand aufzuholen. Ich erwarte aber keine großen Veränderungen in Moskau, das ist wieder ein ganz anderes Rennen.»

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