Mike Rockenfeller: «Meine Hausaufgaben nicht gemacht»

Von Andreas Reiners
DTM
Mike Rockenfeller

Mike Rockenfeller

Mike Rockenfeller trat in dieser Saison mit einem klaren Ziel an: Der Champion von 2013 wollte seinen Titel verteidigen. Doch der 30-Jährige kam nicht in Fahrt, musste die Titelverteidigung früh abschreiben.

Natürlich aufgrund der Überlegenheit seines Nachfolgers Marco Wittmann (BMW), aber auch aufgrund eigener Fehler. «Ich habe meine Hausaufgaben nicht gemacht, habe nicht immer das Maximum rausgeholt und deshalb am Ende die Meisterschaft so früh verloren. Da muss ich mir Gedanken machen», sagte der Audi-Pilot.

Immerhin kämpft «Rocky» noch um den Vize-Titel. Mit 54 Punkten ist er vor dem vorletzten Rennen in Zandvoort Fünfter, aber nur fünf Zähler hinter dem Zweiten Christian Vietoris (Mercedes).

«Es ist nicht so, dass das Jahr eine komplette Katastrophe ist, weil ich den Titel nicht gewonnen habe. Das ist extrem schwer, da muss alles passen», sagte er. Taktische Dinge zum Beispiel, durch die er im vergangenen Jahr oft überraschen konnte. Ganz im Gegensatz zu diesem Jahr, in dem längst nicht alles nach Plan verlief. Hinzu kamen eigene Fehler wie beim Rennen in Moskau, als er, zu ungestüm, nach einer Safety-Car-Phase, sich und seinen Markenkollegen Adrien Tambay von der Strecke schoss.

«Das Format hat sich geändert in diesem Jahr, das kam uns oder mir nicht so sehr entgegen. Da haben wir vielleicht ein bisschen zu lange gebraucht um uns taktisch darauf einzustellen. Das sind Dinge, die uns letztes Jahr besser gelegen haben. Da muss man mit klarkommen. Da haben wir an der einen oder anderen Stelle etwas unglücklich agiert», räumte er ein und kündigte an: «Wir müssen schauen, dass wir im nächsten Jahr besser aufgestellt sind.»

Stattdessen fuhr 2014 Wittmann der Konkurrenz um die Ohren. Groß Gedanken um das Warum und Wie macht sich Rockenfeller allerdings nicht. «Er hat mehr Punkte eingefahren, das ist es, was am Ende dann hilft. Ganz ehrlich: Ich habe mir nicht so viele Gedanken gemacht. Ich habe meine eigenen Baustellen, meine eigenen Probleme in diesem Jahr gehabt und versuche daran zu arbeiten. Wenn es ein Audi-Fahrer wäre, würde ich mir mehr Gedanken machen», sagte Rockenfeller.

Dafür sind seine Gedanken an der Stätte seines letztjährigen Triumphs ganz bei seinem Team. Denn Audi wartet immer noch auf den ersten Saisonsieg. Den letzten Erfolg für die Ingolstädter fuhr Rockenfeller ein, Anfang August 2013 in Moskau.

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