Gewichtsvorteil: Holt sich Ekström die DTM-Spitze?

Von Andreas Reiners
DTM
Mattias Ekström

Mattias Ekström

Mattias Ekström lernt auch in seinem fortgeschrittenen Motorsport-Alter noch etwas dazu. Das Audi-Desaster in Oschersleben hatte nämlich etwas Gutes. Auf der Zielgeraden der Saison profitiert der zweimalige Meister nämli

Mattias Ekström lernt auch in seinem fortgeschrittenen Motorsport-Alter noch etwas dazu. Das Audi-Desaster in Oschersleben hatte nämlich etwas Gutes. Auf der Zielgeraden der Saison profitiert der zweimalige Meister nämlich von seinen beiden zwei Nullrunden.

«Ich durfte zehn Kilo ausladen und kann auf dem Nürburgring wieder voll attackieren», erklärte der Schwede vor dem vorletzten Rennwochenende an diesem Wochenende. Zuletzt war Ekström regelmäßig mit einem der schwersten Boliden unterwegs.

Da er trotzdem vorne mitfuhr, blieb es dabei. Nun aber ist das Auto seines schärfsten Rivalen im Kampf um den Titel das Schwerste: Pascal Wehrleins Mercedes wiegt 1130 Kilogramm, Ekströms Audi 1127,5 Kilogramm. «Auf jeden Fall werde ich auf dem Nürburgring wieder um den Sieg fahren», gibt sich Wehrlein selbstbewusst. Vor den Saisonrennen 15 und 16 hat Wehrlein 14 Punkte Vorsprung vor dem Schweden.

Ekström bekräftigte nun nochmals, dass er kein großer Fan der Gewichte ist. «Die Performance-Gewichte sind nicht so mein Favorit. Ich habe immer gesagt, dass im Sport der Beste gewinnen soll. Ich kann das Interesse der DTM verstehen, dass es lange spannend bleiben soll. Aber die Kombination aus dem Fahrer und dem Auto macht das Ergebnis. Da ist es schade, dass man für harte Arbeit bestraft wird», so Ekström.

Den Herstellern ist allerdings klar, dass über den Winter über Verbesserungen nachgedacht werden und eine Lösung gefunden werden muss. Letztendlich ist der Einfluss auf die Ergebnisse zu groß, oft gab es Mehrfachsiege einzelner Hersteller. «Die Schwankungen sind momentan viel zu groß. Im ersten Schritt könnte man die Gewichte zwischen Samstag und Sonntag anpassen. Vielleicht müssen wir aber auch etwas anderes machen», sagte Mercedes' DTM-Leiter Ulrich Fritz.

Die Performance-Gewichte auf dem Nürburgring:

Audi

1.112,5 kg: Adrien Tambay (Audi)
1.115 kg: Miguel Molina (Audi)
1.115 kg: Timo Scheider (Audi)
1.120 kg: Nico Müller (Audi)
1.125 kg: Jamie Green (Audi)
1.127,5 kg: Mike Rockenfeller (Audi)
1.127,5 kg: Edoardo Mortara (Audi)
1.127,5 kg: Mattias Ekström (Audi)

Mercedes

1.117,5 kg: Maximilian Götz (Mercedes)
1.120 kg: Lucas Auer (Mercedes)
1.120 kg: Paul di Resta (Mercedes)
1.122,5 kg: Christian Vietoris (Mercedes)
1.122,5 kg: Robert Wickens (Mercedes)
1.125 kg: Daniel Juncadella (Mercedes)
1.127,5 kg: Gary Paffett (Mercedes)
1.130 kg: Pascal Wehrlein (Mercedes)

BMW

1.112,5 kg: Martin Tomczyk (BMW)
1.112,5 kg: Maxime Martin (BMW)
1.115 kg: Tom Blomqvist (BMW)
1.115 kg: Timo Glock (BMW)
1.115 kg: Bruno Spengler (BMW)
1.117,5 kg: Marco Wittmann (BMW)
1.117,5 kg: Augusto Farfus (BMW)
1.117,5 kg: Antonio Felix da Costa (BMW)

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