DTM in Spielberg: Die BMW-Stimmen

Von Otto Zuber
DTM
Bruno Spengler

Bruno Spengler

Beim zweiten DTM-Wochenende der Saison 2016 stehen am 21./22. Mai die Läufe drei und vier in Spielberg auf dem Programm – und das auf einer der wohl schönsten Strecken im Motorsport überhaupt.

Eingebettet in das Berg-Panorama der Steiermark ist der Red Bull Ring mit knapp 700 Metern die höchstgelegene Rennstrecke des DTM-Jahres und rangiert auch in der Beliebtheitsskala der Fahrer ganz weit oben.

Technisch anspruchsvoll und mit ungewöhnlich großen Höhenunterschieden und Steigungen bis zu zwölf Prozent ist die 4,326 Kilometer lange und rund 50 Kilometer von Graz entfernte Strecke ein Garant für spannende und umkämpfte Rennen.

Stimmen vor dem zweiten Rennwochenende in Spielberg

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): Der DTM-Saisonauftakt in Hockenheim war für uns in vielerlei Hinsicht turbulent. Ich denke, die Fans haben in jedem Fall fantastische Rennaction gesehen – und genau die möchten wir den Zuschauern in der DTM bieten. Mit zwei Podestplätzen und einer stattlichen Punkteausbeute im Gepäck reisen wir nun mit dem Ziel nach Spielberg, vor allem an unsere Leistungen vom Sonntag anzuknüpfen. Wir haben einige gute Erinnerungen an diese wunderschön in den Bergen gelegene Rennstrecke. 2013 konnten wir dort einen Dreifach-, im Jahr darauf sogar einen Vierfachsieg feiern. Noch dazu ist es die Heimstrecke unseres Premium Partners Red Bull. Deshalb hoffen wir, dass die Steiermark auch 2016 wieder ein gutes Pflaster für uns sein wird.

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG): Zunächst einmal tut es mir für Timo Glock und unser gesamtes Team leid, dass wir den Podestplatz aus Hockenheim nicht behalten durften. Timo und die Jungs haben einen tollen Job gemacht und hätten den Pokal für den zweiten Platz als Lohn für ihre harte Arbeit verdient gehabt. Nun schauen wir nach vorn und freuen uns darauf, in Spielberg wieder angreifen zu können. Sowohl Timo als auch Marco Wittmann standen auf dem Red Bull Ring schon mehrfach auf dem Podium. Ich hoffe, das ist ein gutes Omen für die kommenden beiden Rennen.

Ernest Knoors (Teamchef, BMW Team MTEK): Ich erinnere mich gerne an unser Debüt in Spielberg 2013 zurück. Damals haben wir mit Marco Wittmann und Timo Glock unsere ersten Podestplätze eingefahren. Nach dem Podium für Augusto Farfus und dem starken Samstagsrennen von Bruno Spengler in Hockenheim reisen wir selbstbewusst nach Österreich. Unser Ziel ist, auch auf dem Red Bull Ring wieder Top-Resultate einzufahren.

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM): Wir sind mit Rang drei für Maxime Martin und dem starken Sonntagsrennen von Tom Blomqvist in Hockenheim gut in die DTM-Saison 2016 gestartet. Diesen Schwung würden wir natürlich gerne nach Spielberg mitnehmen. Um das zu schaffen, arbeiten unsere Mechaniker und Ingenieure in der Vorbereitung auf das Wochenende sehr konzentriert.

Charly Lamm (Teamchef, BMW Team Schnitzer): Spielberg ist für unser Team fast so etwas wie ein Heimspiel, schließlich haben wir aus Freilassing zu keinem anderen DTM-Rennen eine kürzere Anreise. Die Strecke ist landschaftlich wunderschön gelegen und bietet ein interessantes Layout, auf dem zudem die höchsten Durchschnittsgeschwindigkeiten des gesamten DTM-Kalenders gefahren werden. In Hockenheim haben wir einen spannenden Saisonauftakt erlebt, der gezeigt hat, wie eng es in der DTM 2016 zugeht. Nun freuen wir uns auf die Fortsetzung auf dem Red Bull Ring.

Marco Wittmann (Startnummer 11, BMW Team RMG): Spielberg liegt mir generell recht gut. Dort habe ich mein erstes Podium gefeiert und 2014 sogar gewinnen können. Für meinen neuen Partner Red Bull ist es ja quasi das Heimrennen, und ich freue mich darauf, viele Fans an der Strecke zu sehen, die uns unterstützen und anfeuern werden. Das Wochenende wird sicherlich etwas ganz Besonderes.

Timo Glock (Startnummer 16, BMW Team RMG): Der Red Bull Ring ist ohne Zweifel eine der schönsten Rennstrecken der Welt, und ich verbinde damit viele gute Erinnerungen. 2013 habe ich dort mein erstes DTM-Podium eingefahren. Auch zu meiner Formel-3-Zeit hatte ich dort viele gute Rennen. Mit Ausnahme des vergangenen Jahres lief es in Spielberg immer recht gut für mich.

Bruno Spengler (Startnummer 7, BMW Team MTEK): Der Kurs in Spielberg ist einmalig. Er hat alles, was ich als Fahrer an einer Rennstrecke liebe: schnelle Kurven, langsame Kurven, Steigungen, Gefälle, eine lange Gerade mit Überholmöglichkeiten. Dazu kommen noch die motorsportbegeisterten Fans in Österreich. Ich freue mich sehr auf das Wochenende.

Augusto Farfus (Startnummer 18, BMW Team MTEK): Spielberg ist eine der schönsten Rennstrecken in Europa. Es macht immer großen Spaß, dort zu fahren. Nach den guten Ergebnissen in Hockenheim freue ich mich schon sehr auf Spielberg, und wir werden natürlich alles geben, um möglichst weit vorn zu stehen.

Tom Blomqvist (Startnummer 31, BMW Team RBM): Ich fahre sehr gerne in Spielberg. In meiner Formel-Zeit konnte ich dort einige gute Ergebnisse holen. Deshalb freue ich mich schon sehr darauf, nach Österreich zurückzukehren. Im vergangenen Jahr war es natürlich aufgrund des Wetters nicht gerade einfach für uns. Aber die Umgebung ist wunderbar, und es macht richtig Spaß, auf dieser Strecke zu fahren.

Maxime Martin (Startnummer 36, BMW Team RBM): Ich freue mich sehr auf Spielberg, auch wenn wir dort im vergangenen Jahr Probleme hatten. Jetzt haben wir eine neue Saison, und alles kann sich verändern. Ich denke, dass wir gute Chancen haben, für BMW wichtige Punkte zu holen. Die Strecke an sich ist sehr hügelig und hat eine sehr lange Gerade. Am faszinierendsten ist aber die Landschaft. Es gibt nur wenige Orte, die so schön sind.

António Félix da Costa (Startnummer 13, BMW Team Schnitzer): Der Red Bull Ring bietet viele Herausforderungen: schnelle Kurven und schöne Verläufe zwischen den einzelnen Kurven. Dort eine gute Rundenzeit zu fahren, ist für einen Fahrer nicht ganz einfach. Trotzdem ist die Strecke fantastisch und in einem hervorragenden Zustand. Damit sind die Voraussetzungen für tolle DTM-Rennen gegeben.

Martin Tomczyk (Startnummer 100, BMW Team Schnitzer): Spielberg ist eines meiner persönlichen Highlights der Motorsport-Saison. Zum einen, weil es eine wunderschöne Rennstrecke ist. Da kann man sich auch als Rennfahrer mal einen Seitenblick nicht verkneifen. Außerdem ist die Strecke in einem Top-Zustand und hat einen tollen Verlauf. Dadurch hebt sie sich teilweise schon von anderen Kursen ab. Auf der Geraden bieten sich zudem viele Überholmöglichkeiten, das macht es natürlich noch mal richtig spannend.

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