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Technik Ferrari SF-26 für Hamilton und Leclerc: Viel Raum für Entwicklung

Der 2026er Formel-1-Rennwagen von Lewis Hamilton und Charles Leclerc ist da. Verantwortlich für den SF-26 sind der Franzose Loic Serra (53), Chassis, und der Italiener Enrico Gualtieri (50), Motor.

Mathias Brunner

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Der Mann hinter dem neuen Ferrari SF-26 ist den meisten GP-Fans unbekannt: Loic Serra. Der heute 53-jährige Franzose war von 2003 bis 2006 in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Formel-1-Programms von Michelin tätig. Danach wechselte Serra zu Sauber und von dort 2010 zu Mercedes, wobei er in beiden Fällen im Bereich Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs arbeitete.

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Der technische Leiter in der berühmtesten Scuderia der Welt zeichnet sich nicht durch aerodynamisches Fachwissen aus, sondern vor allem durch jahrelange Arbeit auf dem Gebiet Fahrzeugdynamik, Aufhängung und Feinabstimmung.

Loic Serras beruflicher Werdegang zeigt, dass er ein tiefes Verständnis dafür entwickelt hat, wie ein Projekt sein Potenzial voll ausschöpfen kann und welche Design-Merkmale sich in Rundenzeitgewinn niederschlagen. Das ist besonders bei einem so markanten Reglement-Wechsel wie von 2025 zu 2026 wertvoll.

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Der neue Ferrari SF-26 wurde speziell für dieses neue Reglement entwickelt, was eine komplette Überarbeitung der Fahrzeugarchitektur erforderlich machte. Das Chassis verzichtet auf den Bodeneffekt und setzt stattdessen auf einen anderen Ansatz mit klareren Linien und einer Gesamtphilosophie, die auf Gewichtsreduzierung und Effizienzsteigerung abzielt – ganz im Sinne der von der Formel 1 für dieses Reglement festgelegten Ziele.

Serra sagt: «Wir haben der Konzeptphase sehr viel Zeit gewidmet, um den neuen regulatorischen und technischen Kontext bestmöglich zu erfassen. Zudem mussten wir sicherstellen, dass die Fahrzeugarchitektur genügend Flexibilität für die Weiterentwicklung während der Saison bietet.»

«In diesem Umfeld sind Effizienz und die Integration von Features wie der aktiven Aerodynamik entscheidend. Der SF-26 ist das Ergebnis einer grossartigen Zusammenarbeit des gesamten Werksteams, und wir freuen uns auf den Saisonstart.»

Chassis mit Aerodynamik ist das eine, die Antriebseinheit ist das Andere. Hier kommt Enrico Gualtieri ins Spiel. Der 50-jährige aus der Ferrari-Stadt Modena schloss an der Uni Modena/Reggio Emilia 2000 mit einem Titel in Mechanik ab.

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Ferrari warb Gualtieri noch an der Uni an, seither ist er für die berühmteste Scuderia der Welt tätig, zunächst als Mitarbeiter in der Simulations-Abteilung, dann wechselte er zu den Motoren-Spezialisten und erstellte dort Flussberechnungen für den Antrieb.

2008 wurde er in die Projektgruppe Motor integriert, 2010 übernahm er die Abteilung für Standfestigkeit, 2014 wurde er Entwicklungs-Chef Motor, seit 2023 ist er leitender Motorentechniker.

FOTO GUALTIERI

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Gualtieri sagt: «Gemäss des Reglements 2026 wird die Antriebseinheit mehr denn je ins Gesamtkonzept des Fahrzeugs integriert. Die deutlich gestiegene Bedeutung der elektrischen Komponente, die Einführung von 99 % nachhaltigem Kraftstoff und der Wegfall der MGU-H stellen einen klaren Philosophie-Wechsel dar und sind keine blosse Weiterentwicklung im Vergleich zum Zeitraum 2014–2025, also der ersten Generation der Turbohybrid-Aggregate.»

«Dies erforderte eine grundlegende Überarbeitung der Architektur der Antriebseinheit mit Fokus auf Effizienz, Integration und Energiemanagement – stets in enger Zusammenarbeit mit unseren Kollegen aus der Fahrwerksentwicklung. Es handelt sich um eine komplexe technische Herausforderung, der wir uns mit grossem Respekt und Disziplin gestellt haben, um das gesamte Fahrzeugsystem im Laufe der Saison zu optimieren.»

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