Maximilian Götz in Zandvoort im Pech: «Das war nix»

Von Otto Zuber
DTM
Maximilian Götz

Maximilian Götz

Da half auch das neue Auto-Design nichts: Beim DTM-Rennwochenende in Zandvoort hatte Maximilian Götz sprichwörtlich Sand im Getriebe.

Ein unverschuldeter Ausfall und ein verlorenes Rad als Bilanz der beiden Rennen in den Niederlanden - der Mercedes-Fahrer war beim fünften Rennwochenende der Saison 2016 vom Pech verfolgt.

Max, nach der Punktefahrt zuletzt auf dem Norisring hattest du dir das Rennwochenende in Zandvoort sicherlich anders vorgestellt...

Ja, das war nix. Ich reise mit zwei Ausfällen und null Punkten ab. Eine große Enttäuschung, weil viel mehr drin gewesen wäre. Die Performance unseres Autos war richtig gut. Und gerade mit meinem neuen '130 Jahre Automobil' Design hätte ich besonders gern gepunktet. Leider hatten wir über das gesamte Wochenende hinweg unheimlich viel Pech und einige Problemchen. Es tut mir vor allem leid für meine Jungs. Die haben die Nächte durchgeschraubt, ohne, dass es belohnt wurde.

Die Geschichte zum ersten Rennen ist schnell erzählt.

Das Kapitel war 100 Meter nach dem Start beendet. Ich kam gut vom Fleck, zwei BMW vor mir nicht - also bin ich direkt in die Mitte gezogen, um Positionen zu gewinnen. Plötzlich bekam ich einen Schlag von hinten. Ich verlor die Kontrolle über mein Auto und rutschte von der Strecke. Martin Tomczyk bekam dafür eine Durchfahrtsstrafe. Das hilft mir aber nicht, mein Rennen war zerstört und damit die Chance auf Punkte. Ich hatte gerade mal den dritten Gang eingelegt und schon war Feierabend...

Warum hast du im Rennen am Sonntag die Zielflagge nicht gesehen?

Weil ich ein Rad ab hatte. Wortwörtlich. Ich bin von Platz 23 gestartet, nachdem es im Qualifying Probleme mit meiner Servolenkung gab. Dann kam ich als 17. aus der ersten Runde, das war wirklich gut und ich machte mir Hoffnungen auf einen versöhnlichen Ausgang des Wochenendes. Wir haben einen frühen Boxenstopp eingelegt, um uns per Undercut einen Vorteil zu verschaffen. Nach dem Reifenwechsel fuhr ich hinter Lucas, als wir auf eine Reihe BMW aufliefen. In Turn 8 habe ich eingelenkt und gemerkt, dass irgendwas nicht stimmte. Ich dachte erst an einen Reifenschaden. Dann bekam ich die Info, dass hinten links das Rad abgefallen war. Damit war das Rennen natürlich gelaufen. Wir müssen jetzt genau analysieren, wie es dazu kommen konnte.

Nach der vierwöchigen Sommerpause geht es in Russland weiter. Ein kurzer Ausblick auf Moskau...

Das Positive: Nach Zandvoort kann es bei mir nur besser werden. Ich bleibe zuversichtlich, der Speed ist ja da. Wir brauchen jetzt nur etwas mehr Glück, dann werden auch die passenden Resultate kommen. In der Sommerpause geht's ab in den Süden und in die Berge, um die Akkus wieder voll aufzuladen. Ich freue mich auf Moskau, nach meinem Debüt im vergangenen Jahr kenne ich die Strecke nun besser. Die Sommerpause nutze ich, um etwas abzuschalten. Für die Reise nach Russland lasse ich dann Platz im Gepäck, um Punkte mit nach Hause nehmen zu können.

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