Bauers Eisspeedway-Vorbereitung begann in Russland

Von Jan Sievers
Eisspeedway

Das Vater-Sohn-Duo Günther und Luca Bauer ist in Russland, um sich auf die bevorstehende Eisspeedway-Saison vorzubereiten. Nach zwei Tagen Zwangspause ging es am heutigen Donnerstag weiter.

Im baschkirischen Kumertau gibt sich die russische Elite ein Stelldichein auf dem Eis und auch der Deutsche Meister Günther Bauer und Sohn Luca sind mit von der Partie. Seit der vergangenen Woche läuft das Trainingscamp, am Dienstag und Mittwoch drehte sich kein Rad.

Die Quecksilbersäule wanderte in den roten Plusbereich. Da das Eis noch nicht genügend Stärke aufwies und stellenweise sogar der sandige Untergrund zum Vorschein kam, konnte nicht weitertrainiert werden – die Fahrer waren zum Warten verdonnert. «Die Temperaturen sind mittlerweile wieder bei knackigen minus 15 Grad angekommen», verriet Günther Bauer SPEEDWEEK.com. «Die Bahn war dadurch zum Schluss wie ein Acker, aber das ist gut für das Training. Für die ersten Runden bin ich recht zufrieden, es hat Spaß gemacht, mal wieder auf dem Eisbike zu hocken.»



Auch Luca Bauer drehte seine ersten Eiskreise, nachdem er im Sommer auf dem Motocross-Bike fleißig seine Runden drehte, um topfit in die Saison zu starten. Für Bauer junior steht wie für den Senior im Januar die Qualifikation zur Eisspeedway-Weltmeisterschaft an.

Neben den Bauers ist mit Ove Ledström ein weiterer Westeuropäer beim Training in Kumertau dabei. Nach der FIM-Ehrung in Berlin ist auch Weltmeister Dmtri Khomitsevich wieder in russischen Gefilden und zeigte, dass er nach dem schweren Motocross-Sturz im Sommer kaum noch Probleme hat. Neben Khomitsevich sind unter anderen Vizeweltmeister Dmtri Koltakov, der WM-Dritte Daniil Ivanov, Igor Kononov und Rekordweltmeister Nikolai Krasnikov dabei.



«Wir werden noch bis Samstag trainieren und am Sonntag in der Früh heimfliegen», erzählte Bauer senior. «Es ist gut, auf meinem russischen Bike den Sommerrost abzuschütteln. Wenn wir wieder zu Hause sind, kommen unsere deutschen Maschinen in den Transporter und wir werden in Schweden weitertrainieren.»

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