Franz Zorn: «Ich kann Weltmeister werden!»

Von Peter Fuchs
Eisspeedway
Franz Zorn ist ein echt schräger Typ

Franz Zorn ist ein echt schräger Typ

Franz Zorn ist Österreichs erfolgreichster Eisspeedway-Fahrer. Letzten Samstag qualifizierte er sich in St. Johann souverän für den Grand Prix 2011.

Ende des Jahres hattest du noch Probleme mit der Gesundheit und den Motoren.
Das ist alles erledigt. Die Motoren laufen wieder problemlos. Und mich hat man auch wieder eingerenkt. Wegen einer Beckenschrägstellung war ein Nerv eingezwickt. Aber mein Physiotherapeut hat das mit chinesischen Methoden super hinbekommen.

Also keine Folgewirkungen?
Gesundheitlich nicht. Aber der Trainingsrückstand schmerzt. Ich habe drei Rennen in Schweden verpasst. Beim Eisspeedway kann man einen Trainingsrückstand nur teilweise mit Routine ausgleichen.

Du bist seit Jahren der beste Nicht-Russe im Eisspeedway. Wirst du 2011 der erste Russen-Bezwinger?
Ich hab die Russen immer schon geschlagen. Aber manchmal fehlt die Beständigkeit. Nur: Unbezwingbar ist Nikolai Krasnikov sicher nicht.

Also wenn alles passt …
… kann ich Weltmeister werden. Sicher.

Red Bull TV wird über die WM-Qualifikation berichten und Videos im Internet streamen. Wie wichtig ist dir diese Unterstützung?
Für den Eisspeedway-Sport in Österreich ist das ganz wichtig. Und für mich als Sportler ist dies das höchste der Gefühle. Weil ich ein leidenschaftlicher Red Bull-Athlet bin, und das seit zehn Jahren.

Was hast du eigentlich für ein Verhältnis zur Kälte? Du bist ja immer dort, wo es saukalt ist. Taugt dir das?

Also –10 Grad finde ich ein bisserl fad. Bei –30 Grad wird es interessant. Dann kannst du schauen, wie Körper und Verstand reagieren. Und du musst die Abläufe genau durchdenken. Wenn nicht, frieren dir die Daumen ab. Das ist mir auch schon passiert. Und das ist nicht angenehm.

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