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Berlin-GP: Kältewelle sorgt für «russisches» Eis

Die Präparierung einer Eisspeedwaybahn ist eine Wissenschaft für sich. Durch die ungewöhnliche Kälte bei der Weltmeisterschaft in Berlin haben sich die Voraussetzungen grundlegend geändert.

Eisspeedway-GP

Im Artikel erwähnt


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Nach dem Rennen um die Deutsche Meisterschaft am Donnerstag und dem Training der GP-Fahrer am Freitag musste die mehr als 20 Zentimeter dicke Eisschicht im Horst-Dohm-Stadion wiederhergestellt werden.

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Man könnte meinen, Dauerfrost und Wasser – fertig ist das aufgefrischte Eis für den jeweils nächsten Tag. Aber weit gefehlt. Dazu erklärte Steffen Höppner von der Eisspeedwayunion Berlin: "Die Situation ist für die Jungs, die hier das Eis immer wieder aufbereiten, in diesem Jahr eine andere. Gewöhnlich machen die das mit ihrer Eismaschine, das heißt, das Eis friert von unten nach oben. Da wir aber in diesem Jahr in der Nacht zehn bis 15 Grad Minus haben, friert das neue Wasser von oben nach unten. Dadurch verbindet sich das bestehende von unten gekühlte Eis nicht richtig mit dem nachträglich aufgebrachten Wasser. Die russischen Fahrer haben Erfahrung mit dem Eismachen bei Minusgraden. Wir haben die russischen Sportfreunde mit den hiesigen Eismachern zusammengebracht und denken, dass wir mit ihrer Erfahrung statt sehr gutem Eis nahezu perfektes Eis haben werden."

"Die Jungs hier machen das mit dem Eis sehr gut", lobte Weltmeister Dmitrij Koltakov. "Vielleicht ist das ein weiterer kleiner Vorteil für uns russische Fahrer, weil wir selten auf Kunsteis, sondern fast ausschließlich auf Natureis fahren. Dieses ist in der Regel sehr hart und spröde, vor allem aber nach einigen Läufen sehr kaputt und ruppig. Die niedrigen Temperaturen in Berlin sollten uns ähnliches Eis wie in Russland bieten. Aber das ist die Weltmeisterschaft, hier fahren die Besten der Welt, da sollte man mit allen Bedingungen zurechtkommen. Die Verhältnisse sind für alle gleich, man muss halt Gas geben."

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Aktueller Stand

Voller Stand

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Person

Result

Inzell/1

Inzell/2

Heerenveen

1

Niclas Svensson

54

14

20

20

2

Max Koivula

50

18

14

18

3

Luca Bauer

46

12

18

16

4

Martin Haarahiltunen

36

20

16

-

5

Heikki Huusko

36

16

6

14

6

Max Niedermaier

34

11

12

11

7

Franz Zorn

27

10

11

6

8

Lukas Hutla

26

7

10

9

9

Sebastian Reitsma

23

8

7

8

10

Ove Ledström

18

9

9

0

11

Jasper Iwema

17

6

1

10

12

Filip Jäger

13

5

8

-

13

Harald Simon

12

-

-

12

14

Andrej Divis

11

3

4

4

15

Leon Kramer

8

2

3

3

16

Martin Posch

7

-

-

7

17

Melwin Björklin

5

-

-

5

18

Christoph Kirchner

5

-

5

-

19

Hans Weber

5

4

0

1

20

Maximilian Niedermaier

3

1

2

-

21

Paul Cooper

2

-

-

2

22

Niek Schaap

0

-

-

0

23

Franz Mayerbüchler

0

-

0

-

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