Antti Aakko: Nach Fehldiagnose WM in Gefahr

Von Jan Sievers
Eisspeedway-WM
Antti Aakko unternimmt alles, um fit zu werden

Antti Aakko unternimmt alles, um fit zu werden

Wie wichtig es ist eine zweite Meinung nach Arztbesuchen einzuholen, musste Antti Aakko erleben. Für den finnischen Eisspeedway-Star steht ein großes Fragzeichen hinter der kommenden WM-Saison.

Der mehrfache Finnische Eisspeedway-Meister Antti Aakko weiß nach einer Fehldiagnose seines Arztes noch nicht, ob er an der Eisspeedway-WM 2015 teilnehmen kann. Der Mann aus Oulu stürzte beim Auftakt-GP vergangenen Februar vor den Toren Moskaus und verletzte sich dabei schwerer als gedacht. Ein weiterer Sturz bei der Ice-Challenge in Berlin tat sein Übriges.



«Als ich wieder in Finnland war, sagte mir der Arzt, dass nichts gebrochen sei», erzählte Aakko SPEEDWEEK.com. «Auch die Ärzte in Berlin stellten nur gebrochene Rippen fest, doch dass die Verankerungen der Drähte eines alten Bruchs an der Schulter rausgebrochen waren, stellte erst der dritte Arzt fest, nachdem ich zwei Monate lang mit starken Schmerzen gearbeitet habe.»

Bei dem Sturz ist auch der Knochen der zurückliegenden Fraktur gebrochen. Vor rund sechs Wochen musste der Eisspeedway-Star wieder unters Messer und ist nun auf dem Weg der Besserung. Doch ob er an der kommenden WM teilnehmen kann, ist offen.

«Ich muss sehen, wie schnell ich wieder fit werde», verriet der 35-jährige Skandinavier. «Wenn ich nicht schon zur Saisonvorbereitung zu 100 Prozent fit bin, werde ich die WM sein lassen. Es macht keinen Sinn da anzutreten, wenn man nicht alles geben kann. Ich bin in ständiger Physiotherapie und regelmäßig beim Fitness und werde nichts unversucht lassen, um in der kommenden Saison wieder angreifen zu können.»

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