Silverstone: Turvey/Dolan siegen bei Regenschlacht

Von Oliver Runschke
ELMS
Turvey/Dolan siegen in Silverstone

Turvey/Dolan siegen in Silverstone

Die ELMS gibt sich in Silverstone den Elementen geschlagen: Rennabbruch nach starkem Regen. GTE-Klassensieg für Proton Competition.

Die ELMS ist mit einer Regenschlacht in die neue Saison gestartet: Bei widrigen Bedingungen gingen die 3h von Silverstone über die Bühne, gut 40 Minuten vor dem Rennende hatte die Rennleitung ein Einsehen und brach vorzeitig ab. Nachdem viele Favoriten Opfer der Witterung wurden, siegten Oliver Turvey und Simon Dolan im Zytek-Nissan von Jota Sport. In der GTE-Klasse ging der Sieg nach einer überragenden Leistung von Porsche-Werksfahrer Nick Tandy an das Proton-Trio Tandy, Christian Ried und Gianluca Roda im Porsche 911 GT3 RSR.

Der Start ging in Silverstone noch bei feuchter Piste über die Bühne, doch schon innerhalb der ersten Rennrunde wurde der Regen so stark, das alle Fahrzeuge die Boxen ansteuerte um von Slicks oder Intermediates auf Regenreifen zu wechseln.

Nach dem Stopp übernahm Brendon Hartley im Murphy-Oreca-Nissan die Führung, doch der Neuseeländer versenkte seinen LMP2 bald im Kies und gab die Führung an Franck Mailleux im Morand-Morgan-Judd ab. Doch auch dem Franzosen brachte die Führung wenig Glück: Auf nasser Strecke drehte sich der Morgan von der Strecke und Mailleux landete in den Reifenstapeln. Mit dem Signatech-Alpine-Nissan strauchelte ein weiterer Favorit, nachdem Ragues/Panciatici ebenfalls im Kiesbett landeten.

Fast ohne Probleme kamen Polesetter Oliver Turvey und Simon Dolan über die Distanz, nur Dolan hatte kurz nach dem Fahrerwechsel auf kalten Reifen eine kleine Exkursion durch die Wiese, die aber folgenlos blieb. Nach rund 80 Rennminuten schickte die Rennleitung aufgrund der Witterung das Safety-Car auf die Piste, nach gut einer Stunde hinter dem Führungsfahrzeug wurde das Rennen abgebrochen und Turvey/Dolan zu den Siegern erklärt.

«Erst die Pole, nun ein Sieg, mein erstes Sportwagenrennen hätte kaum besser laufen können», freute sich Turvey. Teamkollege Dolan: «Es gab überhaupt keine Sicht, das Wasser stand auf der Strecke, das Safety-Car war das schnellste Auto auf der Strecke. Ich kann wirklich nicht behaupten, dass ich sonderlich enttäuscht bin, dass das Rennen abgebrochen wurde.»

Zweite wurden nach einem fehlerfreien Rennen das Schweizer-Duo Michel Frey und Patric Niederhauser in seinem ersten Sportwagenrennen im Race Performance-Oreca-Judd vor Jonathan Hirschi/Pierre Thiriet im TDS-Oreca-Nissan.

Proton Competition feierte einen dominanten Sieg in der GTE-Klasse. Nick Tandy fuhr den Start im Proton-Porsche 911 GT3 RSR und brillierte unter den schwierigen Bedingungen. Der Porsche-Werksfahrer blieb bis zum erreichen der Maximalfahrzeit im Auto und übergab dann kurz bevor das Safety-Car auf die Piste ging an Gianluca Roda. Der Italiener brachte den Elfer sicher ins Ziel, Tandy/Ried/Roda siegten mit einer Runde Vorsprung vor den beiden Ram Racing-Ferrari 458 von Mowlem/Griffin und Jeanette/Montecalvo.

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