Indoor-Enduro: Blazusiak siegt erneut

Von Katja Müller
Enduro
Taddy Blazusiak erneut siegreich

Taddy Blazusiak erneut siegreich

Am Samstag fand im italienischen Genua der zweite Lauf zum Indoor Enduro Weltcup statt. Taddy Blazusiak sicherte sich nach dem ersten Event in Sheffield erneut den Sieg.

Trotz einer Verletzung am Knie fuhr der Pole wieder alles in Grund und Boden. Er gewann alle drei Läufe und den Gesamtsieg. Blazusiak hat eine verletzungsbedingte zweiwöchige Pause, sowie intensive Physiotherapie hinter sich.
 
Trotz grosser Bemühungen seines Teamkollegen Ivan Cervantes, gewann Blazusiak und führt nun mit schon 32 Punkten die Weltcup-Wertung an.

Das Qualifying-Rennen gewann der Pole mit sagenhaften 31 Sekunden Vorsprung. Im ersten Rennen fuhr er einen souveränen Sieg ein. Im zweiten Lauf erwischte er einen nicht perfekten Start. Dazu kam ein Sturz in der ersten Runde. Er konnte jedoch schnell zum Führenden Ivan Cervantes aufholen, und sicherte sich mit der besten Leistung des Abends den zweiten Sieg. Das dritte Rennen verlief unfallfrei und ohne Probleme, sodass Blazusiak erneut einen sicheren Sieg einfahren konnte.

Blazusiak nach dem Rennen: «Es ist wirklich hart, ein Indoor-Rennen mit einem verletzten Knie zu bestreiten. Ich bin froh, wie gut das heute Abend gelaufen ist. Ich habe zwei Wochen nicht trainiert; zumindest nicht auf dem Motorrad. Ich habe versucht mein Knie auf dem Fahrrad zu stärken. In den Rechtskurven musste ich immer arg kämpfen, weil ich den Fuss nicht auf den Boden setzen wollte. Meine Starts haben mir heute sehr geholfen.»

Nicht so gut lief es für den mehrfachen Trial-Weltmeister Doug Lampkin. Der Brite lag lange Zeit auf dem dritten Platz. Er wurde im ersten und im zweiten Rennen jeweils Dritter hinter den beiden KTM-Toppiloten Blazusiak und Cervantes. Im dritten Rennen verbog es Lampking den Handschutz am Lenker, er konnte nicht mehr kuppeln.

Lampkin fiel dadurch auf den vierten Platz in der Gesamtwertung zurück. Schon das erste Rennen in Sheffield konnte Lampkin nicht auf dem Podest abschliessen: Er wurde wegen eines Unfalls und starker Migräne nur Zehnter. Dementsprechend frustriert war er, als er auch beim zweiten Event in Italien nicht auf dem Podest landete. «Das Bike war gut, mit Blazusiak und Cervantes konnte ich aber nicht mithalten.»

 
Ergebnis:

1. Taddy Blazusiak (PL), KTM, 45 Punkte. 2. Ivan Cervantes (E), KTM, 36. 3. Joakim Ljunggren (S), Husaberg, 26. 4. Doug Lampkin (GB), Beta, 24. 5. Mika Ahola (FIN), Honda, 19. 6. Graham Jarvis (GB), Sherco, 11. 7. Daniel Gibert (E), KTM, 10. 8. Antoine Meo (F), Husqvarna, 7.

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