Endlich: Startliste für 1000 Meilen Sebring komplett

Von Oliver Müller
FIA WEC
Der Ligier JS P217 von Larbre Compétition

Der Ligier JS P217 von Larbre Compétition

Für den nächsten Lauf der Sportwagen-WM (FIA WEC) sind die letzten freien Plätze in den Cockpits nun vergeben. Insgesamt 34 Fahrzeuge laufen bei den 1000 Meilen von Sebring auf. Diese Piloten kommen zum Feld dazu.

Am 15. März startet die FIA WEC in ihr nächstes Rennen der Super-Season 2018/19. Schauplatz ist die legendäre Strecke in Sebring, auf welcher die WM letztmals 2012 zu Gast war. Insgesamt 34 Fahrzeuge (sieben LMP1, sieben LMP2, elf GTE Pro und neun GTE Am) treten an. Für Sebring wurde zudem ein recht ungewöhnliches Format gewählt. Das Rennen geht nicht über die übliche 6-Stunden-Distanz, sondern wird über 1000 Meilen ausgetragen. Sollte diese Marke nach acht Stunden nicht erreicht werden, fällt jedoch trotzdem die schwarzweiß karierte Flagge.

Im Startfeld haben sich mittlerweile auch die letzten freien Plätze gefüllt. So wird Gunnar Jeannette den Ligier JS P217 von Larbre Compétition bewegen. Der US-Amerikaner war zuletzt im IMSA-Serienuniversum in verschiedensten Boliden unterwegs. Beim 'Le Mans Classic' bewegte er im letzten Sommer einen Porsche 935 K3. 2013 hatte er beispielsweise auch den GTE-Titel in der ELMS in einem Ferrari 458 Italia geholt.

Der 36-Jährige teilt sich den Ligier mit den beiden Franzosen Erwin Creed und Romano Ricci. Diese haben bereits die gesamte WEC-Saison als Stammfahrer bestritten. Der jeweils dritte Pilot bei Larbre Compétition wechselte jedoch von Rennen zu Rennen. Ansonsten hat sich in der Besetzung der LMP2-Klasse nichts mehr getan.

In der GTE Pro hat nun auch das Ford Werksteam Chip Ganassi die beiden dritten Piloten benannt. Wenig überraschend fährt Billy Johnson in der #66 an der Seite von Stefan Mücke und Olivier Pla. Der US-Amerikaner ist schon seit Beginn des Ford-Programms der Zusatzfahrer der beiden Europäer. Im Schwesterwagen wird Jonathan Bomarito zu Andy Priaulx und Harry Tincknell stoßen.

Zwar hat Ford dazu noch nicht verlautbaren lassen, doch die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Johnson und Bomarito somit auch die 6 Stunden von Spa-Francorchamps und die 24 Stunden von Le Mans in Angriff nehmen werden. Diese Strategie hatte der US-Hersteller jedenfalls in den letzten Jahren ausgeübt. Bomarito ist übrigens nun der vierte Wagenpartner von Priaulx/Tincknell. 2016 saß Marino Franchitti mit im Wagen #67. Ihm folgten Luís Felipe Derani im Jahre 2017 bzw. Tony Kanaan 2018.

In der GTE-Am-Klasse hat Dempsey-Proton Racing nun auch Teamchef Christian Ried im Porsche 911 RSR #77 bestätigt. Er fährt zusammen mit den von Porsche unterstützten Fahrern Julien Andlauer und Matt Campbell. Da André Lotterer das WEC-Rennen in Sebring bekanntlich auslässt, ist Ried somit der einzige Pilot, der alle WM-Läufe seit Seriengründung 2012 bestritten haben wird. Hier die aktualisierte Entrylist.

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