FIA WEC

Sébastien Buemi: «Brendon bringt viel Input ins Team»

Von Oliver Müller - 20.08.2019 07:45

SPEEDWEEK.com sprach mit Sébastien Buemi über die anstehende Saison in der FIA WEC. Der Schweizer teilt sich einen Toyota TS050 Hybrid mit Kazuki Nakajima und Neuzugang Brendon Hartley. Das erwartet er von 2019/20.

Sébastien Buemi geht als zweifacher Le-Mans-Sieger und amtierender Weltmister in die kommende Saison der FIA WEC. «Nun fängt jedoch alles wieder bei Null an. Ich hoffe, dass wir gut unterwegs sein können. Hoffentlich sind wir wieder von Anfang an schnell. Das Ziel ist natürlich weiterhin so viele Rennen wie möglich zu gewinnen», blickt der Schweizer im Gespräch mit SPEEDWEEK.com auf die Saison 2019/20 voraus, die am 1. September in Silverstone beginnt.

In Buemis Toyota TS050 Hybrid hat es zudem eine Umbesetzung gegeben. Nach nur einer WEC-Saison wurde Fernando Alonso durch Brendon Hartley ersetzt. Der Japaner Kazuki Nakajima gehört aber weiterhin zum Aufgebot. «Brendon und ich kennen uns schon sehr lange. Das müssten jetzt bestimmt 13/14 Jahre sein. Er war auch ein Red-Bull-Junior», erinnert sich Buemi. Beide Piloten hatten seinerzeit sogar eine Rennfahrer-WG in Milton Keynes bzw. Fuschl am See.

Zwischen 2014 und 2017 war Hartley für Porsche in der LMP1-Klasse unterwegs und kennt den Weissacher 919 Hybrid somit aus dem Effeff. «Er bringt viel Input mit ins Team und beschreibt, wie Porsche gearbeitet hat. Er erzählt uns Dinge, die Porsche damals anders gemacht hat. Das bezieht sich auf das Set-up, den Boost oder auch das Energiemanagement. Das ist sehr interessant», detailliert Buemi. «Aber natürlich macht er unser Auto dadurch nicht direkt eine halbe Sekunde schneller. Es sind alles Kleinigkeiten, die wir analysieren, um uns somit weiter zu verbessern.»

Im zweiten Toyota treten 2019/20 wieder Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López an. Da in der LMP1-Klasse sonst nur private Fahrzeuge auflaufen, ist dieses Trio natürlich der größte Rivale um den WM-Titel. «Dennoch arbeiten wir in Bezug auf beispielsweise das Set-up zusammen. Hier gibt es keine Probleme unter den Piloten», erklärt Buemi.

In dieser Saison wurden die Rennen der WEC teilweise auch in Bezug auf die Renndistanz angepasst. So geht der Saisonauftakt in Silverstone nur noch über vier Stunden. «Mir gefallen solche Neuigkeiten. Silverstone wird gleich schon einmal interessant, da jeder Pilot im Rennen nur einmal im Cockpit sitzen wird», ist Buemi angetan.

Aber auch auf andere WEC-Events freut sich der Schweizer. «OK, in Bahrain gibt es immer wenig Zuschauer. Trotzdem ist es schön, wieder dort zu sein. Sebring war in der letzten Saison schon cool und ein super Motorsport-Wochenende. Die Strecke in Sao Paulo ist ein bisschen klein, hat aber eine gute Atmosphäre.»

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