FIA WEC-Test: Bestzeit für Neel Jani

Von Oliver Runschke
FIA WEC
Jani fuhr Bestzeit im Rebellion-Lola

Jani fuhr Bestzeit im Rebellion-Lola

Neel Jani mit Bestzeit im Rebellion-Lola-Toyota, AF Corse-Ferrari in der GTE-Klasse in Front.

Le Castellet hielt am ersten Tag des zweitägigen Vorsaisontests der WEC gemischte Wetterbindungen für die insgesamt 20 Fahrzeuge bereit mit Regen und feuchter Piste am Vormittag und Sonnenschein und kaum bedecktem Himmel am Nachmittag. In Abwesenheit von Audi und Toyota setzte Neel Jani im Rebellion-Lola-Toyota sowohl am Vormittag wie auch am Nachmittag die Bestzeit vor dem Strakka-Honda von Watts/Kane/Leventis. In der schnelleren Nachmittagssession notierte Jani bei 1:44,419 Min., Watts bei 1:44,954 Min.

Die schnellste Zeit in der LMP2-Klasse wurde am Vormittag gedreht. Der ehemalige IndyCar-Pilot Mike Conway war im Oreca-Nissan von G-Drive Schnellster (148,064 Min.). Am Nachmittag war ebenfalls ein LMP2-Novize Schnellster: Der Brasilianer Antonio Pizzonia fuhr Bestzeit (1:48,577 Min.) im Oreca-Nissan vom G-Drive-Schwesterteam ADR-Delta.

Bei den kleinen Prototypen gab es auch den einzigen nennenswerten Zwischenfall des Tages. Nach einem Abflug von Roman Rusinov im G-Drive-Oreca-Nissan am Nachmittag wurde der Test kurz zur Bergung des im beschädigten LMP2 unterbrochen.

Noch keine Standortbestimmung in der GTE-Klasse beim Vortest

Wer sich Angesichts des ersten öffentlichen Tests des Porsche 911 RSR einen Anhaltspunkt über das Kräfteverhältnis in der GTE-Klasse erhofft hat, wurde bisher enttäuscht. Die Tagesbestzeit ging an Matt Griffin (1:59,422 Min.) in einem Ferrari von AF Corse, allerdings in einem Vorjahresfahrzeug-458 Italia aus der GTE-Amateurklasse.

Patrick Pilet blieb im neuen Porsche eine Zehntelsekunde hinter der Ferrari-Bestzeit. (1:59,523 Min.) Es ging in dieser Woche allerdings auch schon wesentlich schneller in Paul Ricard, zu Wochenbeginn fuhr das britische Team RAM Racing mit Matt Griffin in einem Ferrari schon Zeiten im Bereich von 1:58.

Porsche war am Freitag aber nicht primär auf Bestzeitenjagd: «Es ist der letzte Test mit dem RSR vor dem Saisonstart in Silverstone», so RSR-Projektleiter Marco Ujhasi. «Wir haben uns heute auf die Feinabstimmung am Fahrwerk konzentriert und noch verschiedene Feder und Dämpfer-Kombinationen ausprobiert. Dazu nutzen wir den Test um noch mehr Laufzeit auf den Antriebsstrang zu bekommen.»

Einziger Gegner von Porsche beim Test ist in der GTE-Profi-Klasse ein AF Corse-Ferrari 458, der am Freitag von Neuzugang Kamui Kobayashi und Toni Vilander gefahren wurde. Die Bestzeit des Ferrari notierte bei 1:59,737 Min., gefahren von Kobayashi am Nachmittag.

Am Abend steht in Paul Ricard noch ein zweistündiges Nachttraining auf dem Programm.

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