Nakajima: Rückenverletzung nach Spa-Crash

Von Oliver Runschke
FIA WEC
Das Unfallauto von Nakajima

Das Unfallauto von Nakajima

Der Unfall von Kazuki Nakajima im Toyota beim ersten freien Training der 6h von Spa war nicht harmlos. Der Japaner hat eine Rückenverletzung.

Nicht zuletzt seit dem Testunfall in Fernando Alonso in Barcelona haben wir gelernt: Informiert jemand wenige Minuten nach einem Unfall die Medien, wie in diesem Fall der FIA WEC-Pressedelegierte, dass Kazuki Nakajima absolut unverletzt sei, sind Zweifel angebracht. Spätestens wenn der entsprechende Fahrer vom Streckenhospital für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht wird. So auch im Fall Nakajima.

Am Abend stellte sich heraus: Der Japaner hat sich bei seinem Unfall im ersten freien Training eine Rückenverletzung zugezogen. Nakajima muss das Rennwochenende in Spa auslassen, seine Teamkollegen Anthony Davidson und Sébastien Buemi starten beim zweiten WM-Lauf in Spa als Duo. Wie lange «Kaz» ausfällt, kann derzeit noch niemand sagen, bis auf weiteres wird er im Krankenhaus von Verviers behandelt.

Nakajima war im ersten freien Training am Ende der Kemmel-Geraden einem LMP2 ausgewichen und kollidierte mit dem Audi R18 e-tron quattro von Oliver Jarvis, der gerade auf seiner Out-Lap war.

Sollte Nakajima bis zum Le Mans-Testtag (31. Mai) oder zu den 24h (13./14. Juni noch nicht wieder einsatzfähig sein, kann Toyota seinen Ersatzfahrer Kamui Kobayashi nominieren.
Wieder einsatzfähig sollte am Freitag der Toyota mit der Startnummer #1 sein, Toyota hat den TS040 über Nacht auf einem Ersatzchassis neu aufgebaut.

«Zuerst möchte ich Renndirektor Edoardo Freitas und seinem Team an der Strecke und den Ärzten in Verviers danken, die sich gut um mich gekümmert haben», sagte Nakajima am Donnerstagabend. «Ich fühle mich in sicheren Händen. Leider hat sich beim röntgen herausgestellt, dass ich einen angebrochenen Rückenwirbel habe. Das ist extrem enttäuschend, aber es gibt nichts, was ich machen könnte, ich muss mich schnellstmöglich auf mein Comeback konzentrieren. Über den Unfall selbst kann ich nicht viel sagen. Ich war auf der Geraden und in der Gischt war plötzlich ein anderes Fahrzeug vor mir, ich hatte keine Zeit zu reagieren.»

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