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6h Silverstone: Porsche zu Beginn vorn

Von Oliver Müller
Ist Porsche auch 2016 wieder die erste Kraft?

Ist Porsche auch 2016 wieder die erste Kraft?

Im ersten freien Training zu den 6 Stunden von Silverstone, dem Saisonauftakt der FIA WEC, dominierten die Porsche 919 Hybrid. In der GTE-Pro-Klasse war Ferrari am schnellsten. Zeiten sind schon auf Vorjahres-Niveau.

Die Saison 2016 der Sportwagen-WM (FIA WEC) ist eröffnet – und zwar genauso, wie die alte aufgehört hat. Denn an der Spitze des Zeiten-Tableaus der ersten freien Trainingssitzung lagen die beiden Porsche 919 Hybrid. Mit einer Zeit von 1:42,182 Minuten war es der Weltmeister-Wagen von Timo Bernhard, Mark Webber und Brendon Hartley, der die erste Bestzeit des Jahres setzen konnte. Mit 0,814 Sekunden Rückstand folgte das Schwester-Auto von Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb.

Damit befanden sich der LMP1-Fahrzeuge zeitentechnisch bereits ungefähr auf Vorjahres-Niveau. Denn 2015 war konnte der Audi von Lucas di Grassi, Loïc Duval und Oliver Jarvis mit einer Zeit von 1:42,121 Minuten das erste freie Training gewinnen. Jedoch sollte bedacht werden, dass die LMP1 über den Winter durch weniger Kraftstoffzufuhr eigentlich eingebremst werden sollten. Dazu kommt der Fakt, dass die Strecke am heutigen Freitag zunächst noch feucht war und erst im zweiten Teil des freien Trainings die profillosen Slick-Reifen aufgezogen werden konnten. Somit wird man auch 2016 wohl wieder mit Rekordrunden bei den eizelnen Events der FIA WEC rechnen können.

Bei Temperaturen im einstelligen Bereich war es der Toyota TS050 Hybrid von Anthony Davidson, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima, der auf Position drei landete (+1,583 Sekunden). Dann folgte der beste Audi von Lucas di Grassi, Loïc Duval und Oliver Jarvis (+1,735). Zwar sind aufgrund der angesprochenen Wetterbedingungen die Zeiten noch mit Vorsicht zu geniessen, jedoch verfestigt sich der Eindruck des Prologues in Paul Ricard immer mehr: So wie es scheint, wird auch 2016 Porsche wieder die führende Kraft in der WM sein. «So langsam kristallisiert sich das Kräfteverhältnis heraus. So wie wir haben auch unsere Konkurrenten gut über den Winter gearbeitet», erklärte Audi-Fahrer Oliver Jarvis.

Mit 6,678 Sekunden Rückstand war der CLM vom Bykolles Racing Team der beste Privatwagen in der LMP1-Klasse. Sowohl ByKolles als auch die klasseninterne Konkurrenz Rebellion fahren 2016 mit der selben Motoren-Spezifikation des AER P60. Ausserdem haben beide Equipen für dieses Jahr auf Dunlop-Reifen umgestellt. «Diese fühlen sich ganz gut an. Grundsätzlich hoffen wir in diesem Jahr, etwas näher an die Werkswagen herausrücken zu können», meinte Rebellion-Pilot Nick Heidfeld im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

In der GTE-Pro-Klasse lagen die beiden Ferrari 488 GTE (AF Corse) in Front. Gianmaria Bruni/James Calado brauchten 2:01,067 Minuten für den 5,901 Kilometer langen Kurs und waren damit gut 1,1 Sekunden schneller als die Markenkollegen Davide Rigon/Sam Bird. Hinter dem Porsche 911 RSR von Richard Lietz/Michael Christensen belegte der Ford GT von Olivier Pla, Stefan Mücke und Billy Johnson den vierten Platz in der Klasse. «Für uns ist im Moment noch sehr Vieles neu. Auch wenn alles Spezialisten sind, müssen sich die Teammitglieder erst einmal aufeinander abstimmen. Somit lernen wir an jedem Tag dazu», so Mücke.

Gegen 17:30 Uhr MESZ folgt dann das zweite freie Training der FIA WEC in Silverstone.

Hier die gesamten Zeiten von FP1

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