Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner sprach nach dem 18. WM-Lauf auf dem Circuit of the Americas über den Boxenstopp-Fehler von Max Verstappen und das starke Rennen von Daniel Ricciardo.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Am Ende durfte Red Bull Racing nur einen Fahrer im Ziel bejubeln: Daniel Ricciardo kreuzte die Ziellinie nach 56 Runden als Dritter und sicherte sich damit bereits den siebten Podestplatz in diesem Jahr. Es hätte sogar der zweite Platz werden können, doch eine späte virtuelle Safety-Car-Phase, die ausgerechnet von Ricciardos Teamkollegen Max Verstappen ausgelöst wurde, sorgte dafür, dass Nico Rosberg am Australier vorbeikam.
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Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner warnte hinterher im Sky Sports F1-Interview aber: "Wir wissen nicht, ob Daniel vorne geblieben wäre. Nico hatte die weichen und somit schnelleren Reifen aufgezogen." Seufzend fügt er an: "Aber wenigstens waren wir da noch vorne. Doch der dritte Platz ist in Ordnung. Es war nicht das aufregendste Rennen des Jahres, aber wir haben wichtige Punkte geholt." Allerdings nicht mit Max Verstappen, der einem Getriebeproblem zum Opfer fiel. Zuvor sorgte der Niederländer noch für Hektik an der Box, weil er ohne Vorwarnung zum Reifenwechsel abgebogen war. Der Teenager entschuldigte sich gleich am Funk, und sprach hinterher von einem Missverständnis.
"Es gab keine Mitteilung zu ihm ins Auto. Er ist einfach in die Boxengasse gefahren, plötzlich sah ich ihn da reinkommen. Klar, unsere Jungs wechseln die Reifen normalerweise ganz schnell. Aber auch sie brauchen etwas Zeit, um sich vorzubereiten", verriet Horner, der bestätigte, dass Verstappen auch nicht mittels Knopfdruck bestätigt hatte, den vermeintlichen Ruf an die Box verstanden zu haben.
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"Ich weiss nicht, was da los war", rätselt Horner. "Aber dann kamen leider sowieso die Getriebeprobleme bei ihm dazu. So etwas ist immer eine Schande. So sind wir wieder gleich weit wie Ferrari, die auch mit Kimi ein Auto verloren haben. Dafür ist Ricciardo ein sehr gutes Rennen gefahren. Es ist immer sehr, sehr hart, Nico Rosberg hinter sich zu halten. Leider ist dann aber Nico durch den Drei-Stopper und die virtuelle Safety-Car-Phase doch vorbeigekommen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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