Lance Stroll und Papas Geld: «Kann es nicht ändern»

Von Andreas Reiners
Formel 1
Lance Stroll mit Valtteri Bottas

Lance Stroll mit Valtteri Bottas

Lance Stroll hat den Aufstieg in die Formel 1 geschafft. Bei der Präsentation als Williams-Fahrer für 2017 kamen natürlich auch die Fragen nach seinem finanziellen Hintergrund.

Geld regiert die Welt? Nun, zumindest macht eine Menge davon einiges einfacher. Lawrence Strolls Vermögen wird bei rund zwei Milliarden Euro angesiedelt, er gehört zu den 1000 reichsten Menschen der Welt. Da wird in der Tat vieles einfacher.

Stroll ist bekennender Rennsportfan, hat eine stattliche Sport- und Rennwagensammlung und besitzt die Rennstrecke von Mont-Tremblant bei Montreal. Und er hat einen Sohn, der nun ganz offiziell mit gerade einmal 18 Jahren den Sprung in die Formel 1 geschafft hat.

Und natürlich heißt es nun: Das viele Geld seines Vaters hat ihm das erst ermöglicht. «Jeder hat seine eigene Meinung, das kann ich nicht ändern. Ich werde nicht bestreiten, dass ich aus wohlhabendem Hause komme. Aber ich glaube, dass ich meine Chance in der Formel 1 verdient habe», sagte Stroll bei der Präsentation des Williams-Fahrerduos, das er 2017 gemeinsam mit Stammpilot Valtteri Bottas bilden wird.

Der Kanadier verteidigte sich: «Die FIA hat die Superlizenz aus dem Grund eingeführt, dass man sich den Weg in die Formel 1 nicht kaufen kann, man muss sich beweisen und in Junior-Kategorien gewinnen», sagte er. Das tat er auch, zuletzt holte er überlegen den Titel in der Formel 3, gewann 14 von 30 Rennen. Dass er beim Prema Powerteam die besten Möglichkeiten dafür vorfand, war natürlich auch ein Faktor.

Auch die stellvertretende Teamchefin Claire Williams verteidigte die Verpflichtung des Youngsters, dessen eigenes Motorhome in der Formel 3 sogar mit denen der Formel-1-Teams konkurrieren kann.
«Ich weiß, dass es viele Kommentare bezüglich seines Hintergrunds gab», sagte sie und stellte klar, dass man es nicht zulassen, dass finanzielle Überlegungen die Fahrerwahl nicht beeinflussen würden.

«Geld bringt keine Performance. Man hat Talent oder man hat es nicht. Lance hat bewiesen, dass er Talent hat. Er hat nächstes Jahr einen Job zu machen, und den wird er machen», so Williams.

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