Lewis Hamilton: «Nico Weltmeister? Nicht für mich»

Von Mathias Brunner
Nico Rosberg und Lewis Hamilton

Nico Rosberg und Lewis Hamilton

​Nico-Rosberg-Jäger Lewis Hamilton erhöht den Druck auf dem Psycho-Kessel. In britischer Medienrunde sagt er: «Wenn Nico den WM-Titel holt, heisst das nicht, dass auch ich ihn als Weltmeister sehe.»

Lewis Hamilton macht tüchtig Druck, auf und vor allem auch neben der Rennstrecke. Der Engländer verpasst keine Gelegenheit, um gegen Nico Rosberg zu sticheln. Das gehört in einem WM-Kampf zweier Top-Piloten zum Tagesgeschäft, und Nico Rosberg sollte mental stark genug sein, um damit umgehen zu können.

In einer britischen Medienrunde deutet Hamilton an – selbst wenn Nico Rosberg den Titel erobert, sieht er, Lewis, sich selber als wahren Champion der Saison 2016

«Ich glaube, tief in meinem Herzen, und vielleicht sollte ich das eher für mich behalten, fühle ich – wenn er das Etikett Weltmeister erhält, dann muss das nicht heissen, dass ich ihn auch so sehe.»

«Es ist wie in der Saison 2007, auch da trage ich im Herzen, dass ich eigentlich den Titel geholt habe. Klar steht das nicht in den Geschichtsbüchern, und die meisten Leute erinnern sich nur an den Namen des Weltmeisters. Aber für mich reicht, was ich in mir spüre.»

2007 balgten sich Hamilton und Alonso so lange um den Titel, bis Kimi Räikkönen beim dramatischen WM-Finale von Brasilien Dankeschön sagte und mit nur einem Pünktchen Vorsprung Weltmeister wurde.

Nicht nur Hamilton-Fans werden noch lange argumentieren: Ohne die ganzen technischen Probleme, einschliesslich des Motorschadens in Malaysia, in Führung liegend, hätte Hamilton den Titel schon lange klargemacht.

Lewis meint: «Wenn ich mir anschaue, welche Hindernisse ich 2016 überwinden muss, dann sage ich – dieser WM-Titel wäre mein grösster Erfolg.»

«Ich sage immer: Ich will kein Buch über mich schreiben. Ich bekomme ständig Angebote, und ich lehne sie alle ab. Aber es reizt mich, eines Tages zu erzählen, was alles in diesem Jahr abgegangen ist. Da geht mir so vieles im Kopf herum, das ich aber noch nicht mit euch teilen kann.»

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