Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Marchionne, Ferrari: Mercedes auch ohne Rosberg stark

Von Rob La Salle
Ferrari-Präsident Sergio Marchionne in Daytona

Ferrari-Präsident Sergio Marchionne in Daytona

​Ferrari-Präsident Sergio Marchionne sagt im Rahmen der Ferrari World Finals in Dayton Beach (Florida): «Die Entscheidung von Nico Rosberg hat mich verblüfft. Aber Mercedes ist auch ohne Rosberg stark.»

Kein Thema dominiert die Formel 1 derzeit so wie der Rücktritt von Nico Rosberg. Selbst Insider sind am vergangenen Freitag, 2. Dezember aus allen Wolken gefallen, als der neue Formel-1-Champion verkündet hat – der persönliche Mount Everest sei erklommen, nun ist Schluss mit Motorsport.

Fiat-Geschäftsleiter und Ferrari-Präsident Sergio Marchionne sagt im Rahmen der Ferrari World Finals in Daytona Beach (Florida): «Die Entscheidung von Nico Rosberg hat mich verblüfft. Aber Mercedes ist auch ohne Rosberg stark.»

Der 64jährige Marchionne beteuert, dass er sich nach dieser Schocknachricht keinen Moment Sorgen um seine Fahrer gemacht hat: «Was bei Mercedes passiert ist, ändert für uns überhaupt nichts. Wir haben zwei Fahrer, die bis Ende 2017 unter Vertrag stehen. Was danach passiert, das weiss ich selber nicht. Ich glaube, viel wird davon abhängen, wie wir die kommende Saison bewältigen. Wenn wir so auftreten wie 2016, dann müssen wir uns gar nicht erst vorstellen, einen herausragenden Piloten anzulocken.»

Der Spitzenmanager gibt zu, dass er Nico Rosberg zu dessen Schritt gratuliert habe. Nico habe die Bühne auf dem Höhepunkt, als Champion verlassen, besser ginge das nicht als Sportler.

Ferrari-Teamchef Maurizio meint in Florida, dass das Menschliche im ganzen Trubel der technisch dominierten Formel 1 hin und wieder verloren gehe. Rosberg habe sich wohl darauf besonnen, ein anderes Leben führen zu wollen.

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