Wann ist Marquez bei 100 Prozent? «Hoffe, dass es in Brasilien sein wird!»
MotoGP-Weltmeister Marc Marquez (Ducati) ist optimistisch, dass er beim Brasilien-GP wieder der Alte ist. «Dranbleiben» heiße die Devise des Spaniers, um die «neuen» 100 Prozent zu finden.
Beim Indonesien-GP 2025 zog sich Champion Marc Marquez bei einem Crash eine komplizierte Schulterverletzung zu, weshalb er die letzten vier Grands Prix auslassen musste. Danach widmete sich der Spanier seiner Genesung – er konnte lange nicht mehr auf ein Motorrad steigen. Auch bei den Vorsaisontests in Malaysia und Thailand fühlte sich Marquez noch nicht wieder zu 100 Prozent fit. Er betonte, dass er seine Ducati noch nicht so fahren könne, wie er es wolle.
Beim ersten Rennwochenende in Buriram war Marquez schnell und er fuhr sowohl im Sprint als auch im Grand Prix um den Sieg. Im Samstagsrennen bekam er nach einem harten Manöver gegen KTM-Ass Pedro Acosta eine Strafe aufgebrummt, weshalb er diesen in der letzten Kurve vorbeilassen musste, und Zweiter wurde. Im Hauptrennen am Sonntag musste MM93 aufgrund einer zerstörten Hinterradfelge aufgeben.
Wan glaubt der neunfache Weltmeister, dass er wieder ohne körperliche Beschwerden fahren kann? «Mal sehen... Ich hoffe, dass es in Brasilien sein wird; ich bin immer optimistisch», grübelte Marquez. «Aber wie ich bereits gesagt habe, muss ich zuerst meine 100 Prozent finden – die neuen 100 Prozent, was nicht bedeutet, dass es die der letzten Saison sind.»
Dranbleiben! Dann geht es noch ein bisschen weiter
Und wir findet man die 100 Prozent? «Indem man dranbleibt. Man bleibt dran, und wenn es so aussieht, als ginge es nicht mehr weiter, bleibt man weiter dran, und dann geht es doch noch ein bisschen weiter», betonte der 33-Jährige. «Bei Schulterverletzungen kann man jeden Arzt und jeden Physiotherapeuten fragen: Man beginnt zu verstehen, wo man nach sechs Monaten stehen kann, und oft macht man noch zwei oder drei Monate lang Fortschritte. Wir werden sehen, aber allein die Tatsache, dass ich auf dem Motorrad sitze, wird mir schon sehr helfen.»
Helfen könnte dies auch bei der Entscheidung, was seine Zukunft betrifft. Er hat seinen Arbeitgeber Ducati darum gebeten, noch zu warten. Er müsse sich zuerst gut fühlen auf dem Motorrad – dann werde er einen Vertrag unterschreiben. Ein wesentlicher Diskussionspunkt ist, ob Marquez einen Deal über ein oder zwei Jahre eingeht.
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