Der eine Fahrer, Nico Rosberg, ist schon weg. Dem anderen, Lewis Hamilton, wird Wankelmütigkeit nachgesagt. Aber der dreifache Champion selber sagt: «Ich fahre noch zehn Jahre für Mercedes!»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Seit Lewis Hamilton beim WM-Finale von Abu Dhabi ziemlich bockig war und die Mercedes-Stallorder ignorierte, fragt sich die Branche: Wie könnte eine Disziplinarmassnahme aussehen?
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Für britische Medien reichte die Kritik von Teamchef Toto Wolff aus, um sogar über einen Rauswurf zu spekulieren. Parallel machte eine Rücktritts-Geschichte die Runde, die allerdings schon etwas länger zurückliegt. Von Martin Brundle, dem Formel-1-Experten des britischen TV-Senders Sky, wurde Hamilton in Abu Dhabi auf den Barcelona-GP angesprochen. "Nach dem Crash mit Nico in Spanien sagtest du angeblich: „Ich höre auf. Ich gebe auf.“ Ist da etwas Wahres dran?" fragte Brundle. Hamilton entgegnete: "Das sind private Dinge, die in der Vergangenheit liegen." Ein Dementi ist das nicht.
Zwei Dinge machten Hamilton damals zu schaffen: Sein Rückstand von satten 43 Punkten auf Rosberg, auch bedingt durch technische Probleme an seinem Boliden. Und der Umstand, dass die Verantwortlichen neutral blieben, was die Schuldfrage anging. Für Hamilton war die Sachlage klar: Rosberg war der Auslöser des Unfalls. Doch im Gegensatz zur Vergangenheit hielten sich Wolff und Niki Lauda zurück.
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Seit dem Freitag nach dem WM-Finale von Abu Dhabi hat die Formel 1 einen neuen Aufreger: Nico Rosberg ist zurückgetreten. Und hat Mercedes damit ganz ordentlich in Schwierigkeiten gebracht.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Ich war jetzt nicht so überrascht", sagt Hamilton zum Adieu von Rosberg. "Ungeachtet aller Höhen und Tiefen hatten wir einige epische Duelle, und ich hege viele Erinnerungen."
Schöne Worte in Ehren, aber was passiert nun? Lewis Hamilton bei einem Empfang von Mercedes: "Das würde ich auch gerne wissen. Ich hoffe nur, der künftige Fahrer ist Mercedes durch und durch, und er ist gewillt, viel zu arbeiten. Wir haben ein neues Reglement, wir werden jede Erfahrung brauchen, um den neuen Wagen zu entwickeln und vor Red Bull Racing und Ferrari zu bleiben." Und was ist nun mit dem Rücktritt von Hamilton? Lewis lacht: "Ich schätze, wenn ich zurücktrete, bin ich am Punkt, an dem ich Deutsch reden kann. Denn ich plane, noch zehn Jahre hier zu sein."
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