RoC: Jenson Button verkatert, David Coulthard müde

Von Otto Zuber
Formel 1

Vorteil für Deutschland beim Race of Champions? Das Team Grossbritannien trat nach dem ersten Trainingstag in Miami sichtlich angeschlagen zur Pressekonferenz an. Der Grund: Jenson Buttons Geburtstagsfeier.

In diesem Jahr heisst es im Nationen-Cup des Race of Champions: Amerika gegen den Rest der Welt. Davor gilt es, sich in Gruppen-Wettkämpfen zu behaupten. Auch Deutschland muss sich erst gegen die Konkurrenz aus Europa durchsetzen – und hat dabei kein leichtes Spiel. Denn in der Gruppe B warten auf Sebastian Vettel und Pascal Wehrlein zwei schwierige Gegner.

Einerseits müssen sich die beiden Deutschen gegen das Team Nordic behaupten, das aus dem neunfachen Le Mans-Sieger Tom Kristensen und Rallye-Ass Petter Solberg besteht. Andererseits werden mit dem Team Grossbritannien zwei weitere GP-Stars um den Gruppensieg kämpfen: Die beiden ehemaligen Formel-1-Piloten Jenson Button und David Coulthard greifen für das Vereinigte Königreich ins Steuer.

Allerdings erlebten die beiden Briten einen schwierigen Auftakt zum Kräftemessen der Motorsport-Stars in Miami. Der Grund: Sie feierten Buttons 37. Geburtstag am Donnerstag ausgiebig. Entsprechend müde stellten sie sich am Freitag nach den ersten Trainings den Fragen der Journalisten – und machten aus ihrem Zustand kein Geheimnis.

So verriet Button etwa: «Es ist grossartig, wieder dabei zu sein, vor allem, weil der Wettkampf diesmal in Miami stattfindet. Gestern war mein 37. Geburtstag, deshalb bin ich heute etwas mitgenommen. Ich hoffe, dass ich morgen etwas besser in Form sein werde.»

Der Weltmeister von 2009 erklärte auch: «Mein Nationen-Cup-Teamkollege DC ist immer gut, wenn er wenig geschlafen hat. Und zum Glück sieht es nicht aus, als ob er gestern früh ins Bett gekommen ist. So gesehen sollte er eigentlich in Topform sein.»

Coulthard selbst gibt sich kämpferisch und erklärt: «Das neue Format des Nationen-Cups, in dem Amerika gegen den Rest der Welt antritt, ist sehr aufregend und sollte bei den Fans gut ankommen. Wir alle sind nun hierher gereist, um die Trophäe zu holen. Die Amerikaner denken, sie haben hier den Heimvorteil. Aber noch ist nichts entschieden, die ersten Rivalitäten haben schon in der Umkleidekabine begonnen. Doch solange wir gewinnen, ist alles in bester Ordnung.»

Doch das wird kein leichtes Unterfangen, denn auch die Deutschen sind hochmotiviert. Wehrlein betont: «Ich bin nun schon zum dritten Mal beim Race of Champions dabei, aber erstmals werde ich mit Sebastian im Team Deutschland angreifen. Davor war ich immer in einer Nachwuchs-Gruppe, und mit dieser lief es nicht so gut. Aber mit Sebastian ist die Chance auf einen weiteren Titel für Deutschland gross.»

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