McLaren-Honda: Der Dauer-Hype um das Orange

Von Andreas Reiners
Formel 1

Wird der neue McLaren-Honda zumindest teilweise in Orange daherkommen? Der Rennstall spielt geschickt mit den Erwartungen der Fans.

Der 2017er McLaren-Honda wird am 24. Februar am Firmensitz in Woking (England) präsentiert. Die jüngsten Appetithappen des zweitältesten Formel-1-Rennstalls (nach Ferrari) geben Gerüchten weitere Nahrung, das Team könnte beim Design mindestens teilweise zum früheren Orange zurückkehren. Zuletzt war McLaren 2006 in dieser Farbe unterwegs, bei Testfahrten in Jerez.

«Ja, wir werden in einer anderen Bemalung ausrücken», bestätigte zuletzt Rennleiter Eric Boullier. «Ihr müsst nur noch ein paar Tage Geduld haben.»

Das Umdenken bei McLaren kommt mit dem neuen Geschäftsführer Zak Brown. Brown hatte angekündigt, dass nach dem Aus von Dennis einige Dinge anders laufen werden. Neben personellen Rochaden geht es dabei offenbar auch um die Lackierung. Denn Dennis war kein Freund der Fan-Sehnsüchte nach einem Rot-Weiß aus der ersten Ära mit den Japanern oder besagtem Orange.

Auf der Autosport International Show im Januar bestätigte Brown, dass die neue Lackierung von den «Jungs und Mädels bei McLaren» abgesegnet wurde. «Ich denke, dass sich die Fans sowohl auf technischer als auch auf optischer Ebene begeistert sein werden. Wir sind sehr aufgeregt, was die Zukunft angeht», sagte Brown.

Die Hoffnungen auf einen McLaren in Orange werden von McLaren dann auch geschickt bedient. Der Rennstall schürte die Erwartungen durch einen Tweet, der die Präsentation des neuen Boliden für 2017 in orangener Schrift ankündigte. Das Twitter-Profilbild ist ebenfalls in dieser Farbe gehalten. In dieser Woche gab es dann den nächsten Hinweis.

McLaren wollte via Twitter eigentlich nur auf einen Artikel verweisen, wie man ein Formel-1-Auto lackiert, in diesem Fall den neuen MCL32. In dem Tweet zeigte McLaren ein Bild einer Farbspritzpistole. Aufmerksamen Fans entgingen die orangenen Farbreste am unteren Bildrand natürlich nicht. Ein User bringt den ganzen Hype auf den Punkt: «Ich lache mich schlapp, wenn das Auto am Ende komplett schwarz ist.»

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