Erster Deal: Neue F1-Machthaber setzen auf PayTV

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Die neuen Formel-1-Machthaber haben ihren ersten grossen TV-Deal abgeschlossen: Die Mediengruppe Vivendi, die unter anderem die PayTV-Sender Canal+ und Canal+Sport besitzt, hat einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben.

Es ist der erste grosse TV-Deal, der nach der Ära Ecclestone abgeschlossen wurde: Die neuen Formel-1-Mehrheitseigner von Liberty Media haben einen mehrjährigen Vertrag mit dem grössten französischen Medienkonzern Vivendi abgeschlossen, der den Franzosen die Übertragung der Grands Prix ab März 2018 sichert.

Gezeigt werden sollen die Rennen der Formel 1, der Formel 2 und der GP3 auf den PayTV-Sendern Canal+ und Canal+Sport. Damit folgen die neuen Machthaber der Linie von Bernie Ecclestone, der Vivendi die Übertragung der Formel-1-WM auf seinen Bezahlsendern seit 2013 ermöglicht hatte.

Der Deal wurde im Zuge der GP-Rückkehr nach Frankreich unterschrieben. Denn in der nächsten Saison findet erstmals nach zehn Jahren wieder ein Frankreich-GP statt. In Le Castellet werden die GP-Stars auf dem Circuit Paul Ricard ausrücken, auf dem zwischen 1971 und 1990 insgesamt 14 Grands Prix ausgetragen wurden.

Neben der Live-Übertragung der Rennen soll die Partnerschaft auch eine Zusammenarbeit im digitalen Bereich sowie in den Sparten Gaming, Film, Musik und Entertainment ermöglichen, heisst es in einer Mitteiung der Formel-1-Rechteinhaber.

«Die Fans sind angesichts der geplanten Marketing-Massnahmen und der Kooperationsmöglichkeiten, die sich in verschiedenen Bereichen ergeben, die wahren Gewinner», erklärt Sean Bratches, der sich für Liberty Media um die kommerzielle Seite des Sports kümmert.

Der neue Vertrag läuft über drei Jahre und soll mit einem FreeTV-Angebot ergänzt werden, der allerdings noch ausgehandelt werden muss, wie Ian Holmes, Leiter der Abteilung für Medienrechte der Formel-1-Rechteinhaberin, betont.

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