Weiter zum Inhalt
Abo
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
  1. Start
  2. /
  3. Formelsport
  4. /
  5. Formel 1
  6. /
  7. News
Werbung
Toto Wolff: «Keiner soll so eine Stallorder sehen»
​Ferrari wird alles auf die Karte Vettel setzen. Bei Mercedes ist die Ausgangslage weniger klar: Bottas liegt nach dem Sieg in Russland nur zehn Punkte hinter Hamilton. Teamchef Toto Wolff spricht über Stallorder.
Formel 1
Werbung
Werbung
Wird Sebastian Vettel 2017 im Ferrari zum lachenden Dritten? Wenn sich die Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton und Valtteri Bottas so lange Punkte wegnehmen, bis der Deutsche Dankeschön sagen kann?
Werbung
Werbung
Es wäre nicht das erste Mal, dass so etwas passiert. Bei Williams beharkten sich Mitte der 80er Jahre Nigel Mansell und Nelson Piquet. Alain Prost profitierte. Bei McLaren liess Teamchef Ron Dennis den Alphatieren Fernando Alonso und Lewis Hamilton 2007 so viel Freilauf, bis Kimi Räikkönen den Titel holte. Alles schon mal dagewesen. In der WM-Zwischenwertung scheint bei Ferrari die Ausgangslage klar zu sein: Sebastian Vettel ist WM-Leader mit 86 Punkten, Kimi Räikkönen belegt mit 49 Zählern WM-Zwischenrang 4. Bei Mercedes ist die Situation schon kniffliger. Nach dem ersten GP-Sieg von Valtteri Bottas in Sotschi steht es zwischen den Silberpfeilfahrern Hamilton und Bottas nur noch 73:63 für den Engländer. Klar wird besonders von den britischen Medien in den Raum gestellt: Mercedes müsse sich festlegen, um gegen Vettel am Ende nicht den Kürzeren zu ziehen. Es ist naheliegend, wen die Briten favorisiert sehen wollen.
Werbung
Werbung
Aber Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist das Thema Stallorder nicht ganz geheuer. Der Wiener sagt gegenüber dem deutschen Sportinformationsdienst: "Das Thema ist zurecht sehr kontrovers, niemand will so etwas wie früher sehen."
Als Ferrari-Teamchef Jean Todt den aufsässigen Rubens Barrichello in Österreich 2001 zur Seite orderte, was mit einem handfesten Skandal endete. Legendär der Spruch des Franzosen vom Kommandostand: "Let Michael pass for the championship!"
Nein, so etwas will Wolff nicht, meint aber auch: "Ich glaube, dass es damals auch ein anderes Umfeld war. Heute ist alles transparenter. Deshalb wäre eine so brutale Stallorder nichts, was wir machen wollen oder machen würden." Stallorder in dieser Form nein, heftiger Gegenwind ja. Wolff gibt zu, die Situation habe sich komplett geändert: "Das neue Reglement hat alles auf null gestellt. Ferrari ist etwas aussergewöhnlich Gutes gelungen. Und nur Mercedes fährt jetzt auf Augenhöhe mit ihnen. Das ist der klare Beweis unserer Stärke als Team."
Werbung
Werbung
Ferrari ist 2017 wirklich stark, in Sotschi musste Mercedes die erste Trainingsniederlage 2017 hinnehmen, die erste auch seit Monaco 2016, wo Daniel Ricciardo seinen Red Bull Racing-Renner auf die Pole stellte. Ist das nur ein Ausreisser, oder beginnt hier eine Machtübernahme? Toto Wolff vertieft: "Mir war klar, dass diese Frage früher oder später kommen würde. Wir hatten das Privileg, so viele Pole-Positions und Siege zu erringen. Ich wusste immer, dass das nicht endlos so weitergehen würde. Letztlich sind starke Gegner und die Aufgabe, sie zu bezwingen, Teil unserer Herausforderung namens Formel 1. Mein Schlüsselerlebnis ist noch immer, als ich in England aus einer Sitzung komme, in welcher es um den heissen Tanz mit Ferrari ging, und einer der Techniker sagte zu mir: "Ist das nicht aufregend?" Ferrari hat einen tollen Job gemacht. Nun liegt es an uns, das Puzzle so zusammenzusetzen, dass wir das Beste aus dem Wagen holen. Und wir müssen es schaffen, effizienter als Ferrari zu entwickeln, damit wir wieder die Leader-Position übernehmen. Leicht ist das nicht. Ferrari ist ein furchterregender Gegner. Sie haben ein gutes Auto gebaut, sie haben einen starken Motor."
Schon gesehen?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Weiterlesen

Themen
  • Formel 1
Aktueller StandVoller Stand
  1. Fahrer
  2. Konstrukteure
2026202520242023
Pos
Fahrer
Team
Punkte
1
Kimi Antonelli
Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
72
2
George Russell
Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
63
3
Charles Leclerc
Scuderia Ferrari HP
49
4
Lewis Hamilton
Scuderia Ferrari HP
41
5
Lando Norris
McLaren Formula 1 Team
25
6
Oscar Piastri
McLaren Formula 1 Team
21
7
Oliver Bearman
MoneyGram Haas F1 Team
17
8
Pierre Gasly
BWT Alpine Formula One Team
15
9
Max Verstappen
Oracle Red Bull Racing
12
10
Liam Lawson
Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team
10
Mehr laden
EventsAlle Formel 1 Events
  • Vergangen
    Chinese Grand Prix
    Shanghai International Circuit, China
    13.–15.03.2026
    Zum Event
  • Vergangen
    Japanese Grand Prix
    Suzuka International Racing Course, Japan
    27.–29.03.2026
    Zum Event
  • Miami Grand Prix
    Miami International Autodrome, USA
    01.–03.05.2026
    Zum Event
  • Canadian Grand Prix
    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
    Zum Event
  • Monaco Grand Prix
    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
    Zum Event
  1. Vergangen
    Chinese Grand Prix
    Shanghai International Circuit, China
    13.–15.03.2026
    Zum Event
  2. Vergangen
    Japanese Grand Prix
    Suzuka International Racing Course, Japan
    27.–29.03.2026
    Zum Event
  3. Miami Grand Prix
    Miami International Autodrome, USA
    01.–03.05.2026
    Zum Event
  4. Canadian Grand Prix
    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
    Zum Event
  5. Monaco Grand Prix
    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
    Zum Event
Formelsport NewsAlle News
    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz
    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.
    Berichte & Analysen
    Redaktion
    Serien