Cadillac: Von Regisseur Michael Bay auf 1,5 Millionen Dollar verklagt
Der neue Formel-1-Rennstall von Cadillac hat die Lackierung der Rennwagen mit einem aufwändigen Werbespot beim Super Bowl gezeigt. Nun haben die Amerikaner eine Klage am Hals.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Cadillac griff dafür tief in die Tasche: Ausgerechnet beim American Football-Spektakel Super Bowl wurde die Lackierung des neuen Rennwagens präsentiert, da kostet eine Werbesekunde satte 266.000 Dollar!
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Star-Regisseur Michael Bay fordert 1,5 Millionen Dollar Der Film (siehe weiter unten) erzeugte auch eine Reaktion, mit welcher Cadillac jetzt nicht unbedingt gerechnet hätte: Der US-amerikanische Regisseur und Produzent Michael Bay reichte in Los Angeles eine Klage ein. Er fordert Schadenersatz in Höhe von 1,5 Millionen Dollar, weil er glaubt – Cadillac habe seine Ideen geklaut, ohne ihn dafür zu bezahlen.
Der 60-jährige Bay hat Kino-Knüller gemacht wie Bad Boys, The Rock, Transformers, Armageddon oder Pearl Harbor. Die 19-seitige Klageschrift wurde am Freitag, 6. Februar, am obersten Gericht von Los Angeles eingereicht.
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Worum geht es in der Klage? Bay argumentiert, Dan Towriss, CEO des Formel-1-Rennstalls von Cadillac, habe sich mit ihm getroffen und ihm dabei Ausschnitte aus Transformers 3 gezeigt, mit einer legendären Rede des unvergessenen Präsidenten John F. Kennedy («We choose to go to the moon»). Im Werbespot ist ein Teil dieser Rede zu hören. Bay findet: Das war seine Idee.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Cadillac gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press (AP): «Wir haben uns einige Male mit Michael Bay getroffen, dann wurde jedoch klar, dass er unsere Zeitvorgaben nicht einhalten kann, und so sind wir in eine andere Richtung gegangen.»
Dan Towriss sagt: «Wir haben viel Respekt für Michael. Es ist ein wenig enttäuschend, wie er vorgeht. Wir wollten ihn als Regisseur verpflichten und keine Ideen klauen. Die ganze kreative Arbeit ist ohnehin passiert, bevor wir ihn trafen. Ich bin sicher, wir können für die ganze Sache eine freundschaftliche Lösung finden.»
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