Max Verstappen: «Haben mit Reifenproblemen gerechnet»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Maaax Vestappen legte zum Schluss sicherheitshalber noch einen Boxenstopp ein

Maaax Vestappen legte zum Schluss sicherheitshalber noch einen Boxenstopp ein

Red Bull Racing-Pilot Max Verstappen kam in Silverstone trotz eines späten Stopps auf dem vierten Platz ins Ziel. «Wir wollten auf der sicheren Seite sein», erklärte der Teenager seinen späten Reifenwechsel.

Die Reifenschäden der beiden Ferrari-Piloten Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel sorgten im Grossbritannien-GP dafür, dass auch Red Bull Racing-Talent Max Verstappen zum Schluss noch einmal an die Box abbog. Der Niederländer holte sich frische Reifen und kreuzte die Ziellinie als Vierter – 15,555 sec hinter dem drittplatzierten Räikkönen, der durch seinen Reifenplatzer vom zweiten auf den dritten Platz zurückgefallen war.

«Wenn ich mitbekommen hätte, dass Kimi am Ende noch an die Box abbog, hätte ich es vielleicht gewagt, draussen zu bleiben, um noch an ihm vorbeizukommen, doch wir legten als Vorsichtsmassnahme den Stopp ein, um sicherzustellen, dass ich es ins Ziel schaffe», berichtete der 19-Jährige hinterher.

Und Max, der zuletzt drei Nuller in Folge hatte hinnehmen müssen, gestand: «Ich bin froh, dass ich die Zielflagge gesehen und ein paar wertvolle Punkte geholt habe. Wir hatten am Ende auch ein bisschen Glück mit Sebastian Vettels Plattfuss. Und weil mein linker Vorderreifen nicht gut aussah und wir gesehen haben, was Ferrari widerfahren ist, wollten wir auf der sicheren Seite sein und legte noch einmal einen Stopp ein. ich hatte auch genug Vorsprung auf meinen Hintermann, deshalb bog ich an die Box ab.»

«Wir hatten mit Problemen beim linken Vorderreifen gerechnet, da es hier so viele schnelle Rechtskurven gibt, was natürlich seinen Tribut fordert», betonte der Teenager, der sich zu Beginn des Rennens ein spannendes Duell mit Vettel geliefert hatte. «Ich wusste, dass ich ein ganzes Stück langsamer als Seb war, deshalb gab ich mein Bestes, um vorne zu bleiben und etwas Spass zu haben.»

«Ich konnte nicht viel mehr machen, und zum Glück kam er auf der Strecke nicht an mir vorbei. Nach diesem kleinen Zweikampf wurde mein Rennen ziemlich einsam, aber unser Tempo war ziemlich gut und das Auto fühlte sich besser als im Qualifying an. Wir müssen nun herausfinden, warum wir gestern im Abschlusstraining derart viele Probleme hatten», erzählte Verstappen.

«Der vierte Platz ist ein gutes Ergebnis, das unsere Erwartungen um eine Position übertroffen hat. Das ist natürlich immer super», freute er sich. Und mit Blick auf den nächsten WM-Lauf auf dem Hungaroring fügte der ehrgeizige Red Bull Racing-Pilot an: «In Ungarn werden wir einige neue Teile am Auto haben, mit denen wir hoffentlich einige Fortschritte erzielen können, sodass wir in der Lage sind, gegen die beiden Top-Teams zu kämpfen.»

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