Lewis Hamilton erwartet heissen Qualifying-Dreikampf

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

Mercedes-Star Lewis Hamilton kämpfte am Trainingsfreitag auf dem Hungaroring mit dem Wind und kam deshalb nicht über den dritten Platz hinaus. Dennoch ist er sich sicher: «Das Qualifying wird hart umkämpft werden.»

Für Lewis Hamilton hat das Ungarn-Wochenende nicht nach Wunsch begonnen. Der Mercedes-Star, der mit fünf Triumphen mehr Ungarn-GP-Siege als jeder andere Formel-1-Pilot feiern durfte, musste sich im ersten Training mit dem dritten Platz begnügen. Im zweiten Training drehte er sogar nur die fünftschnellste Runde.

«Heute war es etwas windig und ich war auch mit der Fahrzeug-Balance nicht zufrieden, da müssen wir über Nacht noch etwas zulegen», wagte der dreifache Champion einen Erklärungsversuch. «Sie war nicht fürchterlich, aber aus irgendeinem Grund hatten wir Mühe. Ich weiss nicht, ob es am Wind oder den Reifen lag. Das müssen wir uns jetzt genauer anschauen.»

Hamilton beeilte sich aber auch anzufügen: «Ich war am Ende nur drei Zehntel langsamer als Daniel, obwohl ich meine schnelle Runde auf den weichen Reifen gedreht habe. Wir wussten aber auch, dass Red Bull Racing auf dieser Piste schnell sein würde. Es war klar, dass wir alle eng beieinander sein würden.»

Deshalb bleibt der Silberpfeil-Star zuversichtlich, wenn es um seine Qualifying-Chancen geht: «Ich denke, dass es hier sehr eng werden wird zwischen den drei Top-Teams. Das wird wahrscheinlich eines der am härtesten umkämpften Qualifyings des Jahres. Es wird morgen definitiv nicht einfach, denn auf dieser Strecke gibt es keine langen Geraden, deshalb hat die Mercedes-Power hier keinen grossen Einfluss. Hier dreht sich alles um den Abtrieb. Aber ich glaube, dass unser Auto gut genug ist, um an der Spitze mitzukämpfen. Wir müssen nur etwas mehr Leistung rauskitzeln, das Potenzial ist grundsätzlich da.»

Und wen würde der 32-jährige Brite als seine Hauptgegner bezeichnen? «Schwer zu sagen, Red Bull Racing sieht hier sehr schnell aus, dann wären da natürlich auch Sebastian Vettel, Valtteri Bottas und Kimi Räikkönen.» Dass er zur Sommerpause die WM-Führung von Ferrari-Ass Vettel übernehmen könnte, will er aber nicht überbewerten: «Darüber denke ich nicht so viel nach. Klar, im vergangenen Rennen hatte ich sehr viel Glück, dass ich bis auf einen Punkt auf ihn aufschliessen konnte. Ich werde natürlich versuchen, die Leistung hier zu wiederholen. Aber es wird sicherlich nicht einfach. Dennoch: Die Möglichkeit besteht und ich werde es definitiv versuchen.»

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