Sebastian Vettel: Toll, dass Robert Kubica zurück ist

Von Rob La Salle
Formel 1

​WM-Leader Sebastian Vettel verabschiedet sich mit einer Testbestzeit in seine Sommerferien. Vor seiner Abreise aus Ungarn spricht er über die Testarbeit bei Ferrari und die Rückkehr von Robert Kubica.

Für Ferrari-Star Sebastian Vettel steht fest: Er ist so viel auf Achse, da möchte er in der Sommerpause seinen Koffer eine Weile nicht sehen. Der WM-Leader freut sich auf ruhige Tage mit seiner Familie zuhause in der Schweiz.

Davor gab es noch jede Menge Arbeit: Testfahrten auf dem Hungaroring. Vettel verabschiedet sich dabei standesgemäss in die Ferien – mit einer Bestzeit.

Der Heppenheimer sagt: «Wir haben verschiedene Dinge ausprobiert. Bei den Tests kannst du etwas mehr wagen als an einem Rennwochenende. Es war mir wichtig, dass ich ein Gefühl für den Wagen mit den jüngsten Verbesserungen erhalte.»

«Es handelt sich weniger um Teile für die kommenden Rennen in Spa-Francorchamps und Monza, weil es sich dort um ganz andere Strecken handelt. Es geht mehr darum, in welche Richtung wir uns von den Entwicklungen her bewegen möchten. Das sind eher Dinge, die im Hintergrund ablaufen, die wenig offensichtlich sind.»

Natürlich wird Vettel auch auf die Rückkehr von Robert Kubica angesprochen. Der Ferrari-Star sagt: «Toll, dass Robert zurück ist. Es gab nie den Hauch eines Zweifels an seinem Talent, seinem Speed und seinen Fähigkeiten. Ich weiss nicht, was genau er mit seinem Arm alles machen kann, aber ich hoffe, er geniesst diesen Tag. Die Autos sind komplett anders seit Beginn der Saison 2017, und ich glaube, das Handling dieser Fahrzeuggeneration könnte ihm liegen.»

Testzeiten Mittwoch-Mittag

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari, 1:17,124
2. Lando Norris (GB), McLaren-Honda, 1:17,894
3. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari, 1:18,237
4. Lucas Auer (A), Force India-Mercedes, 1:19,242
5. George Russell (GB), Mercedes, 1:19,499
6. Robert Kubica (PL), Renault, 1:19,681
6. Carlos Sainz (E), Toro Rosso-Renault, 1:20,055
7. Pierre Gasly (F), Red Bull Racing-Renault, 1:20,337
8. Luca Ghiotto (I), Williams-Mercedes, 1:20,414
9. Santino Ferrucci (USA), Haas-Ferrari, 1:21,235
10. Nobuhiko Matsushita (J), Sauber-Ferrari, 1:23,133

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